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In ihrer Wurzel stecken Iridoide und Kaffees\u00e4ureverbindungen, die im Labor gegen Bakterien wirkten. Klinische Studien am Menschen gibt es bisher nicht.<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Vom Weberkamm zur Heilpflanze<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/eh-kraeuter-karde.jpg\" alt=\"Wilde Karde mit stacheligen, eif\u00f6rmigen Bl\u00fctenk\u00f6pfen und lila Bl\u00fctenring\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Wer im Sp\u00e4tsommer an einer Brache vorbeigeht, sieht sie sofort: mannshohe St\u00e4ngel mit stacheligen K\u00f6pfen, die wie kleine Igel in der Sonne stehen.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\">Die Wilde Karde (<i>Dipsacus fullonum<\/i>, Synonym <i>Dipsacus sylvestris<\/i>) ist eine zweij\u00e4hrige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie nur eine flache Blattrosette und eine kr\u00e4ftige, fleischige Pfahlwurzel. Erst im zweiten Jahr schie\u00dft der St\u00e4ngel bis zu zwei Meter in die H\u00f6he, und die eif\u00f6rmigen Bl\u00fctenk\u00f6pfe bl\u00fchen in einem auff\u00e4lligen lila Ring, der von der Mitte nach oben und unten wandert.<\/p>\n<p>Ihr Name erinnert an das Kardieren, das Aufrauen von Wolle und Tuch. Daf\u00fcr nutzten die Tuchmacher allerdings vor allem die verwandte Weberkarde (<i>Dipsacus sativus<\/i>) mit ihren hakigen Spreubl\u00e4ttern. Die Wilde Karde war eher die Heilpflanze am Wegesrand.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig sind die Bl\u00e4tter am St\u00e4ngel: Sie sind paarweise miteinander verwachsen und bilden kleine Becher, in denen sich Regen und Tau sammeln. Diesem Wasser schrieb man fr\u00fcher besondere Kr\u00e4fte zu, Namen wie \u201eVenusbad\u201c oder \u201eZisternenpflanze\u201c erz\u00e4hlen davon. M\u00e4dchen sollen sich damit gewaschen haben, um sch\u00f6n zu werden.<\/p>\n<p>Schon der griechische Arzt Dioskurides beschrieb eine Zubereitung aus der in Wein gekochten Wurzel, die man auf Warzen sowie auf Schrunden und Fisteln auftrug. \u00dcber Jahrhunderte blieb die Karde ein Mittel der Volksheilkunde f\u00fcr die Haut, bis sie in der Wissenschaft fast vergessen war.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>To use<\/span>Haut, Gelenke und die Borreliose-Frage<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">In der europ\u00e4ischen Volksheilkunde wurde die Kardenwurzel traditionell \u00e4u\u00dferlich bei kleinen Wunden, Hautschrunden, Einrissen, Fisteln und Warzen verwendet, als Einreibung auch bei rheumatischen Beschwerden. Innerlich galt sie als bitteres Mittel f\u00fcr Verdauung und Stoffwechsel. Diese Anwendungen sind \u00fcberliefert, aber nie in klinischen Studien gepr\u00fcft worden.<\/p>\n<p>Bekannt geworden ist die Karde in den letzten zwanzig Jahren vor allem durch den Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl. In seinem Buch \u201eBorreliose nat\u00fcrlich heilen\u201c (2007) beschreibt er, wie er selbst und andere die Kardenwurzel bei Borreliose einsetzten. Seitdem wird die Karde in der Naturheilkunde oft als Begleitpflanze zur \u00e4rztlichen Behandlung genannt. Wichtig und ehrlich: Es gibt <strong>keine klinischen Studien<\/strong>, die zeigen, dass die Karde den Verlauf einer Borreliose beim Menschen beeinflusst. Die Berichte sind Erfahrungswissen.<\/p>\n<p>Was es gibt, sind Laborversuche. 2011 testete eine deutsche Arbeitsgruppe Extrakte aus frischen Kardenwurzeln gegen Borrelien im Reagenzglas. Die fettl\u00f6slichen Ausz\u00fcge (mit Ethylacetat und Dichlormethan gewonnen) hemmten das Wachstum der Bakterien, der wasserhaltige alkoholische Auszug dagegen nicht. Welche Stoffe daf\u00fcr verantwortlich sind, blieb offen.<\/p>\n<p>Eine estnische Arbeitsgruppe untersuchte 2022 Ausz\u00fcge aus Kardenbl\u00e4ttern. Der Gesamtextrakt dr\u00fcckte die Lebensf\u00e4higkeit ruhender Borrelien im Labor deutlich, sch\u00e4digte aber auch Zellen. Gereinigte Iridoid-Fraktionen (Sylvestroside III und IV) waren vertr\u00e4glicher, wirkten daf\u00fcr schw\u00e4cher. Das alles sind spannende erste Schritte, aber eben Zellkultur, kein Mensch.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>2 Jahre<\/b><span>so lange braucht die Karde vom Samen bis zur Bl\u00fcte, die Wurzel wird vorher geerntet<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>64 %<\/b><span>Anteil von Cantleyosid an den Iridoiden der Wurzel in einer polnischen Analyse von 2020<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>2007<\/b><span>Erscheinungsjahr von Storls Buch, das die Karde als Borreliose-Begleitpflanze bekannt machte<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>0<\/b><span>klinische Studien zur Karde bei Borreliose, bisher gibt es nur Laborversuche<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Was in der Wurzel steckt<\/h2>\n<p>Die wichtigste Stoffgruppe der Kardenwurzel sind <strong>Iridoids<\/strong>, bittere Pflanzenstoffe, die auch in Enzian oder Baldrian vorkommen. In einer Untersuchung von 2020 machte <strong>Cantleyosid<\/strong> rund zwei Drittel der Iridoide in der Wurzel aus, daneben fanden sich Loganins\u00e4ure, Sylvestrosid III, Loganin und etwas Swerosid.<\/p>\n<p>Join in <strong>Kaffees\u00e4ureverbindungen<\/strong> wie die Chlorogens\u00e4ure, die man auch aus Kaffee und Artischocke kennt. Sie gelten als antioxidativ. Im selben Versuch hemmte nur der Wurzelextrakt, nicht der Blattextrakt, im Labor die Bakterien <i>Staphylococcus aureus<\/i> and <i>Escherichia coli<\/i>.<\/p>\n<p>Die Bl\u00e4tter enthalten insgesamt mehr Iridoide und Polyphenole als die Wurzel, vor allem Sylvestrosid III und Flavone. Traditionell verwendet wird trotzdem die Wurzel, und auf sie beziehen sich auch die Borrelien-Versuche von 2011. <strong>Saponins<\/strong>, wie sie f\u00fcr die asiatische Art <i>Dipsacus asper<\/i> typisch sind, sind bei der Wilden Karde kaum untersucht.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Enhanced combinations<\/span>Mit wem die Karde gut kann<\/h2>\n<p>Die Karde wird in der Naturheilkunde gern mit Pflanzen kombiniert, die Haut, Gelenke und Ausscheidung unterst\u00fctzen.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Gelenke<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">with <i>Devil&#039;s Claw<\/i><\/div>\n<p>Die Teufelskralle hat eine HMPC-Monographie bei leichten Gelenkschmerzen und erg\u00e4nzt die Karde dort, wo sie traditionell eingesetzt wird.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Durchsp\u00fclen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">with <i>Stinging nettle<\/i><\/div>\n<p>Brennnesselkraut wird traditionell zur Durchsp\u00fclung und bei leichten Gelenkbeschwerden verwendet und passt gut zu einer Kur mit Bitterpflanzen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Bitter und Leber<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">with <i>dandelion<\/i><\/div>\n<p>L\u00f6wenzahn bringt eigene Bitterstoffe mit und wird traditionell f\u00fcr Verdauung und Galle genutzt.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Haut au\u00dfen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">with <i>Marigold<\/i><\/div>\n<p>F\u00fcr Umschl\u00e4ge auf kleine Hautschrunden erg\u00e4nzt die hautpflegende Ringelblume die herbe Kardenwurzel.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Defense<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">with <i>Cat&#039;s claw<\/i><\/div>\n<p>In Borreliose-Protokollen der Naturheilkunde werden Karde und Katzenkralle oft zusammen genannt, belegt ist auch diese Kombination nicht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>What contradicts itself<\/span>It&#039;s best to avoid these combinations.<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Antibiotika<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">not <i>instead of<\/i> Antibiotika<\/div>\n<p>Bei einer frischen Borreliose ist die \u00e4rztliche Behandlung entscheidend, die Karde kann h\u00f6chstens begleiten.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Beinwell innen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">not with <i>Comfrey<\/i> zum Einnehmen<\/div>\n<p>Beinwell ist wegen seiner Pyrrolizidinalkaloide nur f\u00fcr die \u00e4u\u00dfere Anwendung gedacht, auch wenn er in Gelenkmischungen auftaucht.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Arnika innen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">not with <i>arnica<\/i> zum Einnehmen<\/div>\n<p>Arnika geh\u00f6rt nur \u00e4u\u00dferlich auf intakte Haut, innerlich kann sie giftig wirken.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Viele Tinkturen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">not with <i>zu vielen Tinkturen gleichzeitig<\/i><\/div>\n<p>Wer f\u00fcnf Pflanzen auf einmal nimmt, wei\u00df hinterher nicht, was guttut und was nicht vertragen wird.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>Application<\/span>So wird die Karde zubereitet<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">tincture<\/span><span class=\"w\">Die g\u00e4ngigste Form. Dosierung nach Angabe des Herstellers, meist einige Tropfen in etwas Wasser, mehrmals t\u00e4glich.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Alkoholfreie Tinktur<\/span><span class=\"w\">Gut f\u00fcr alle, die Alkohol meiden m\u00f6chten, aus gesundheitlichen oder pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden; Menge laut Etikett.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Wurzeltee<\/span><span class=\"w\">1 Teel\u00f6ffel (etwa 2 g) geschnittene Wurzel mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, kurz aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Langsam einsteigen<\/span><span class=\"w\">Mit einer kleinen Menge beginnen und \u00fcber einige Tage steigern, um die Vertr\u00e4glichkeit zu pr\u00fcfen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">envelope<\/span><span class=\"w\">Abgek\u00fchlten, kr\u00e4ftigen Wurzelsud auf ein sauberes Tuch geben und 15 bis 20 Minuten auf kleine Hautschrunden legen.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Waschung<\/span><span class=\"w\">Den Sud zum Abtupfen rauer, rissiger Hautstellen verwenden, nicht auf gro\u00dfe oder tiefe Wunden.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">harvest<\/span><span class=\"w\">Nur Wurzeln einj\u00e4hriger Rosetten graben; nach der Bl\u00fcte verholzt die Wurzel und ist kaum noch brauchbar.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">storage<\/span><span class=\"w\">Getrocknete Wurzel dunkel und trocken lagern, Tinktur gut verschlossen und k\u00fchl.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Rule of thumb:<\/b> Bei der Karde gilt: lieber regelm\u00e4\u00dfig in kleiner Menge als selten viel. Und weil es keine offizielle Dosierung gibt, ist das Etikett deines Produkts der beste Anhaltspunkt. Bei Borreliose besprich die Begleitung immer mit deiner \u00c4rztin oder deinem Arzt.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>As a home remedy<\/span>Ein altes Rezept f\u00fcr raue Haut<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">Here&#039;s how it works<\/div>\n<h3>Kardenwurzel-Umschlag<\/h3>\n<ol>\n<li>2 Teel\u00f6ffel getrocknete, geschnittene Kardenwurzel in 250 ml kaltes Wasser geben.<\/li>\n<li>Langsam aufkochen und zugedeckt 10 Minuten leise k\u00f6cheln lassen.<\/li>\n<li>Abseihen und auf K\u00f6rpertemperatur abk\u00fchlen lassen.<\/li>\n<li>Ein sauberes Baumwolltuch tr\u00e4nken, leicht auswringen und 15 bis 20 Minuten auflegen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">For what<\/div>\n<p>Traditionell f\u00fcr kleine Hautschrunden, raue Einrisse an H\u00e4nden oder Fersen und f\u00fcr die Pflege nach kleinen Kratzern. Nicht f\u00fcr offene, tiefe oder entz\u00fcndete Wunden.<\/p>\n<div class=\"k\">Crowd<\/div>\n<p>Ein bis zwei Mal t\u00e4glich, den Sud jeden Tag frisch zubereiten und nicht l\u00e4nger als eine Woche anwenden, ohne dass es besser wird.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>What the old systems say<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Im Ayurveda kommt die Wilde Karde nicht vor, eine klassische \u00dcberlieferung gibt es nicht. Nach ihren Eigenschaften, bitter, herb und trocknend, w\u00fcrde man sie als Pflanze einordnen, die Pitta und Kapha eher beruhigt und Vata in gr\u00f6\u00dferen Mengen anregen kann. Das ist eine \u00dcbertragung nach Prinzip, keine \u00dcberlieferung.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist <strong>Xu Duan<\/strong> (\u201ewas Gebrochenes wieder verbindet\u201c) eine bekannte Arznei. Gemeint ist aber nicht unsere Wilde Karde, sondern die Wurzel der asiatischen Art <i>Dipsacus asper<\/i> (auch <i>Dipsacus asperoides<\/i>). Sie gilt als bitter, scharf und leicht w\u00e4rmend, wird Leber und Niere zugeordnet und klassisch bei Schw\u00e4che von Lendenwirbels\u00e4ule und Knien, bei Verletzungen von Sehnen und Knochen eingesetzt. Ihr Leitstoff ist das Saponin Asperosaponin VI, das in Hongkonger Arzneibuchstandards mit mindestens 2 Prozent gefordert wird. F\u00fcr die europ\u00e4ische <i>Dipsacus fullonum<\/i> sind diese Aussagen nicht belegt, die beiden Arten sollte man nicht gleichsetzen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warning notices<\/span>When you should be careful<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Please note<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Borreliose ist ein Fall f\u00fcr die \u00c4rztin:<\/strong> Eine Wanderr\u00f6te nach Zeckenstich oder unklare Gelenk-, Nerven- und Herzbeschwerden geh\u00f6ren \u00e4rztlich abgekl\u00e4rt und behandelt. Die Karde ersetzt keine Antibiotikatherapie.<\/li>\n<li><strong>Pregnancy and breastfeeding:<\/strong> Es gibt keine Daten zur Sicherheit, deshalb lieber verzichten.<\/li>\n<li><strong>Children:<\/strong> F\u00fcr Kinder fehlen Erfahrungen und Studien, Anwendung nur nach R\u00fccksprache.<\/li>\n<li><strong>Stomach:<\/strong> Die Bitterstoffe k\u00f6nnen bei empfindlichem Magen Unwohlsein ausl\u00f6sen, dann die Menge senken oder nach dem Essen einnehmen.<\/li>\n<li><strong>Herxheimer-Reaktion:<\/strong> In der Naturheilkunde wird berichtet, dass sich Beschwerden anfangs verst\u00e4rken k\u00f6nnen. Das ist nicht untersucht; wenn es dir schlechter geht, setz die Karde ab und sprich mit deiner \u00c4rztin oder deinem Arzt.<\/li>\n<li><strong>Wild collection:<\/strong> Nur sammeln, wenn du die Pflanze sicher erkennst, und nicht an Stra\u00dfenr\u00e4ndern oder gespritzten Feldern.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">This page provides information and does not replace medical advice. If symptoms persist, please consult a doctor.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Related to the topic<\/span>Read on and cook along!<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/teufelskralle-harpagophytum-procumbens-2\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">Devil&#039;s Claw<\/span><span class=\"d\">Die afrikanische Wurzel mit Monographie f\u00fcr leichte Gelenkbeschwerden.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/katzenkralle-uncaria-tomentosa\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">Cat&#039;s claw<\/span><span class=\"d\">Wird in naturheilkundlichen Borreliose-Protokollen oft neben der Karde genannt.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/beinwell-symphytum-officinale\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">Comfrey<\/span><span class=\"d\">Der \u00e4u\u00dferliche Klassiker f\u00fcr Gelenke, Prellungen und Zerrungen.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/loewenzahn-taraxacum-officinale-2\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">dandelion<\/span><span class=\"d\">Ein zweiter Bitterwurzel-Klassiker f\u00fcr Verdauung und Stoffwechsel.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/karde-tinktur-alkoholfrei\/\"><span class=\"art\">Our shop<\/span><span class=\"n\">Kardenwurzel-Tinktur alkoholfrei<\/span><span class=\"d\">Die Wurzel der Wilden Karde als alkoholfreier Auszug, einfach zu dosieren.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop links lead to our product pages; it is indicated there if a partner is involved.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>What is this based on?<\/h2>\n<ol>\n<li>Liebold T, Straubinger RK, Rauwald HW. <em>Growth inhibiting activity of lipophilic extracts from Dipsacus sylvestris Huds. roots against Borrelia burgdorferi s. s. in vitro.<\/em> Pharmazie 2011; 66(8): 628 bis 630.<\/li>\n<li>Saar-Reismaa P, Bragina O, Kuhtinskaja M, Reile I, Laanet PR, Kulp M, Vaher M. <em>Extraction and Fractionation of Bioactives from Dipsacus fullonum L. Leaves and Evaluation of Their Anti-Borrelia Activity.<\/em> Pharmaceuticals 2022; 15(1): 87.<\/li>\n<li>Oszmia\u0144ski J, Wojdy\u0142o A, Juszczyk P, Nowicka P. <em>Roots and Leaf Extracts of Dipsacus fullonum L. and Their Biological Activities.<\/em> Plants 2020; 9(1): 78.<\/li>\n<li>Ska\u0142a E, Szopa A. <em>Dipsacus and Scabiosa Species: The Source of Specialized Metabolites with High Biological Relevance. A Review.<\/em> Molecules 2023; 28(9): 3754.<\/li>\n<li>Storl WD. <em>Borreliose nat\u00fcrlich heilen. Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen.<\/em> AT Verlag, Aarau 2007.<\/li>\n<li>Chinese Medicine Regulatory Office, Department of Health Hong Kong. <em>Hong Kong Chinese Materia Medica Standards, Volume 5: Dipsaci Radix.<\/em><\/li>\n<li>Bildnachweis: Karde. Foto: Romzig, CC0, via Wikimedia Commons<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>",
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