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Die bekannteste Vermutung lautet: als Mittel gegen den Peitschenwurm, dessen Eier man in seinem Darm fand. Belegt ist das nicht. Sicher ist, dass sein weiches Fleisch \u00fcber Jahrhunderte als Wundauflage und als Streichriemen zum Sch\u00e4rfen von Rasiermessern diente.<\/p>\n<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Der Pilz, den der Mann aus dem Eis dabeihatte<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-pilz-birkenporling-5-scaled.jpg\" alt=\"Birkenporling\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Zwei St\u00fccke Birkenporling, auf Lederriemen gef\u00e4delt - eine der am meisten diskutierten Fundgruppen der europ\u00e4ischen Arch\u00e4ologie.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\"><em>Fomitopsis betulina<\/em> w\u00e4chst ausschlie\u00dflich an Birken und ist einer der h\u00e4ufigsten und am leichtesten zu bestimmenden Baumpilze \u00fcberhaupt. Der Fruchtk\u00f6rper ist konsolen- bis nierenf\u00f6rmig, oberseits glatt und hellbraun bis grauwei\u00df, mit einem eingerollten wei\u00dfen Rand, und hat eine wei\u00dfe, feinporige Unterseite. Jung ist er weich und elastisch, alt korkig und hart. Er ist ein Schw\u00e4cheparasit und Folgezersetzer und tr\u00e4gt wesentlich dazu bei, dass abgestorbene Birken zerfallen.<\/p>\n<p>Ber\u00fchmt wurde er durch \u00d6tzi. In der Ausr\u00fcstung des Mannes vom Tisenjoch fanden sich zwei St\u00fccke Birkenporling, jeweils auf einen Lederriemen gef\u00e4delt. Da man in seinem Darm Eier des Peitschenwurms <em>Trichuris trichiura<\/em> nachwies, entstand die naheliegende Vermutung, er habe den Pilz als Wurmmittel bei sich getragen - eine Geschichte, die seither in unz\u00e4hligen Texten wiederholt wird.<\/p>\n<p>Man sollte sie mit Vorsicht behandeln. Die Vermutung ist plausibel und attraktiv, aber sie ist eine Vermutung. Andere Erkl\u00e4rungen sind ebenso denkbar: Der Pilz k\u00f6nnte als Wundauflage, als Zunder, als Amulett oder schlicht als n\u00fctzliches Material mitgef\u00fchrt worden sein. In der Volksmedizin Mitteleuropas ist er als Wundschwamm und als Blutstillmittel dokumentiert; ein antiparasit\u00e4rer Gebrauch ist ethnobotanisch dagegen kaum belegt. Wir halten die Wurmmittel-Geschichte f\u00fcr eine gute Hypothese und f\u00fcr keinen Befund.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>To use<\/span>Volksmedizin, Laborbefunde und ein Streichriemen<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">F\u00fcr den Birkenporling gibt es keine Monographie und keine klinischen Studien am Menschen. Was vorliegt, sind ethnobotanische Aufzeichnungen und Laborarbeiten. In der Volksmedizin Mittel- und Osteuropas wurde er auf zwei Weisen genutzt: \u00e4u\u00dferlich als Wundauflage - d\u00fcnne Streifen des weichen Fleisches wurden auf Schnittwunden gelegt - und innerlich als bitterer Tee bei Magenbeschwerden und als St\u00e4rkungsmittel.<\/p>\n<p>Die Wundanwendung hat eine plausible Grundlage: Das Fleisch ist saugf\u00e4hig, leicht antiseptisch und l\u00e4sst sich in Streifen schneiden, die sich der Haut anschmiegen. In Laborversuchen zeigen Extrakte Wirkung gegen mehrere Bakterienarten. Wie beim Zunderschwamm gilt aber: Moderne sterile Wundauflagen leisten dasselbe zuverl\u00e4ssiger und ohne Keimrisiko. Die historische Anwendung ist interessant, nicht nachahmenswert.<\/p>\n<p>Chemisch interessant sind die Polyporens\u00e4uren, Triterpene, die f\u00fcr den ausgepr\u00e4gt bitteren Geschmack verantwortlich sind, sowie Betulins\u00e4ure, die der Pilz aus der Birkenrinde aufnimmt. F\u00fcr beide gibt es Zellversuche zu antiviralen, antibakteriellen und zytotoxischen Effekten. Zur antiparasit\u00e4ren Wirkung - der \u00d6tzi-Hypothese - gibt es einige Laborhinweise auf Aktivit\u00e4t gegen Fadenw\u00fcrmer, aber keine Untersuchung am Menschen.<\/p>\n<p>Der handfesteste Nutzen ist wieder handwerklich. Getrocknete, in Streifen geschnittene Birkenporlinge wurden \u00fcber Jahrhunderte als Streichriemen zum Abziehen von Rasiermessern und Skalpellen verwendet - das Material ist fein genug, um eine Schneide zu polieren, ohne sie abzutragen. In der Pr\u00e4paratorenkunde diente er als Nadelkissen und zum Aufspie\u00dfen von Insekten, weil er die Nadel h\u00e4lt, ohne sie zu korrodieren.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>ca. 5300 Jahre<\/b><span>Alter des \u00d6tzi-Fundes<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>nur Birke<\/b><span>sein einziger Wirt<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Mai - Nov.<\/b><span>wenn junge, weiche Fruchtk\u00f6rper erscheinen<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>0<\/b><span>klinische Studien am Menschen<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Bitterstoffe aus dem Pilz, Betulins\u00e4ure aus der Birke<\/h2>\n<p>Der charakteristische bittere Geschmack stammt von Polyporens\u00e4uren, Triterpenen vom Lanostan-Typ, die f\u00fcr die Gattung namengebend sind. Sie sind der Grund, warum der Birkenporling trotz weicher Konsistenz kaum als Speisepilz taugt - junge, ganz frische Exemplare sind mild genug, um in d\u00fcnnen Scheiben mitgebraten zu werden, \u00e4ltere sind schlicht ungenie\u00dfbar bitter.<\/p>\n<p>Wie beim Chaga stammt ein Teil der interessanten Inhaltsstoffe aus dem Wirt: Betulin und Betulins\u00e4ure werden aus der Birkenrinde aufgenommen. Betulins\u00e4ure ist ein gut untersuchtes Forschungsmolek\u00fcl mit zytotoxischen Eigenschaften in Zellkulturen. Diese Befunde sind real und werden in der Vermarktung regelm\u00e4\u00dfig als Beleg f\u00fcr Heilwirkungen zitiert - sie sind keiner.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bestimmung ist der Birkenporling einer der einfachsten Pilze \u00fcberhaupt: Er w\u00e4chst nur an Birken, hat eine glatte, hellbraune Oberseite mit eingerolltem wei\u00dfem Rand und eine reinwei\u00dfe, sehr feinporige Unterseite. Verwechslungen mit giftigen Arten gibt es nicht. F\u00fcr Einsteiger ist er zusammen mit dem Judasohr und der Schmetterlingstramete ein guter Anfang.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Verwendung z\u00e4hlt das Alter. Junge Fruchtk\u00f6rper - wei\u00df, weich, mit dem Finger eindr\u00fcckbar - sind f\u00fcr alles brauchbar: f\u00fcr den Tee, als Material, in d\u00fcnnen Scheiben sogar f\u00fcr die Pfanne. \u00c4ltere werden korkig und hart und taugen dann nur noch als Werkstoff. Getrocknet l\u00e4sst sich das Material jahrelang lagern und bleibt schneidbar.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Enhanced combinations<\/span>Was mit ihm m\u00f6glich ist<\/h2>\n<p>Ein Bitterpilz, ein Werkstoff und ein St\u00fcck Arch\u00e4ologie - in dieser Reihenfolge.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">tea<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + Bitterteemischung<\/div>\n<p>Junge Fruchtk\u00f6rper in Scheiben, getrocknet und als bitterer Aufguss. Mit Melisse oder Pfefferminze wird er trinkbar.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Kitchen<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Junger Birkenporling + d\u00fcnne Scheiben<\/div>\n<p>Ganz junge, wei\u00dfe Exemplare lassen sich in d\u00fcnnen Scheiben mitbraten. Der bittere Ton bleibt - das ist Geschmackssache.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Handwerk<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + Streichriemen<\/div>\n<p>Getrocknet und in Streifen geschnitten als Abziehmaterial f\u00fcr Rasiermesser - eine \u00fcber Jahrhunderte bew\u00e4hrte Anwendung.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Collect<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + Bestimmungseinstieg<\/div>\n<p>Nur an Birken, unverwechselbar, ganzj\u00e4hrig zu finden. Einer der besten Pilze f\u00fcr Anf\u00e4nger, die Baumpilze lernen wollen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Dry<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + Vorrat<\/div>\n<p>In Scheiben getrocknet jahrelang haltbar und schneidbar.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Wald<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + Totholz<\/div>\n<p>Als Folgezersetzer ein wichtiger Teil des Birkenkreislaufs. Fruchtk\u00f6rper an toten Birken ruhig stehen lassen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>What contradicts itself<\/span>It&#039;s best to avoid these combinations.<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Worming medication<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + \u00d6tzi-Geschichte als Beleg<\/div>\n<p>Die Vermutung ist plausibel, aber unbewiesen. Es gibt keine Untersuchung am Menschen zu einer antiparasit\u00e4ren Wirkung.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">wounds<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + moderne Wundversorgung<\/div>\n<p>Die historische Anwendung als Wundschwamm ist interessant, aber nicht nachahmenswert. Sterile Auflagen sind sicherer.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Old<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + alte, korkige Exemplare<\/div>\n<p>Sie sind hart und extrem bitter. F\u00fcr Tee und K\u00fcche nur junge, weiche Fruchtk\u00f6rper.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Expectation<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + Krebsversprechen<\/div>\n<p>Betulins\u00e4ure ist ein Zellkulturbefund. Wer den Pilz mit diesem Verweis als Krebsmittel angeboten bekommt, sollte ablehnen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Crowd<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + gro\u00dfe Mengen Tee<\/div>\n<p>Bitterstoffe in gro\u00dfer Menge reizen den Magen. Es gibt keine gepr\u00fcfte Dosierung.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Lebende B\u00e4ume<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Birkenporling + Ernte an gesunden Birken<\/div>\n<p>Fruchtk\u00f6rper an lebenden B\u00e4umen stehen lassen; an toten Birken gibt es genug.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>Application<\/span>Von der Teetasse bis zum Rasiermesser<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">bitter tea<\/span><span class=\"w\">Junge Fruchtk\u00f6rper getrocknet, in Scheiben, als Aufguss - deutlich bitter.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Tea blend<\/span><span class=\"w\">Mit Melisse oder Pfefferminze trinkbar gemacht.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Fried<\/span><span class=\"w\">Ganz junge, wei\u00dfe Exemplare in d\u00fcnnen Scheiben - bitter, aber essbar.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Streichriemen<\/span><span class=\"w\">Getrocknet und in Streifen geschnitten zum Abziehen von Rasiermessern.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Nadelkissen<\/span><span class=\"w\">In der Pr\u00e4paratorenkunde zum Aufspie\u00dfen von Insekten.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Dry<\/span><span class=\"w\">In Scheiben; h\u00e4lt jahrelang und bleibt schneidbar.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Zunder<\/span><span class=\"w\">Funktioniert schlechter als der Zunderschwamm, ist aber brauchbar.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Determination<\/span><span class=\"w\">Nur an Birken, wei\u00dfe feinporige Unterseite, eingerollter Rand.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Anf\u00e4ngerpilz<\/span><span class=\"w\">Unverwechselbar - ein guter Einstieg in die Baumpilzkunde.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Junge nehmen<\/span><span class=\"w\">Nur weiche, mit dem Finger eindr\u00fcckbare Exemplare.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Rule of thumb:<\/b> Der Fingertest entscheidet alles: L\u00e4sst sich der Fruchtk\u00f6rper eindr\u00fccken, ist er jung und f\u00fcr Tee, K\u00fcche und Material brauchbar. F\u00fchlt er sich an wie Kork, ist er nur noch Werkstoff. Am besten sammelst du im Fr\u00fchsommer, wenn die neuen Fruchtk\u00f6rper erscheinen.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>As a home remedy<\/span>Der Streichriemen<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">Here&#039;s how it works<\/div>\n<h3>Birkenporling zum Abziehen von Klingen<\/h3>\n<ol>\n<li>Einen jungen, noch weichen Birkenporling von einer toten Birke ernten. Fruchtk\u00f6rper an lebenden B\u00e4umen bleiben stehen.<\/li>\n<li>Die d\u00fcnne Oberhaut abziehen und die wei\u00dfe Porenschicht auf der Unterseite abschneiden. \u00dcbrig bleibt das wei\u00dfe, korkartige Fleisch.<\/li>\n<li>Mit einem scharfen Messer in gleichm\u00e4\u00dfige, etwa f\u00fcnf Millimeter dicke Platten schneiden. Je gleichm\u00e4\u00dfiger, desto besser das Ergebnis.<\/li>\n<li>Die Platten flach und beschwert - etwa zwischen zwei Brettern - langsam trocknen lassen, damit sie sich nicht wellen. Das dauert ein bis zwei Wochen.<\/li>\n<li>Eine getrocknete Platte auf ein Holzbrett leimen. Fertig ist ein Streichriemen, wie ihn Barbiere und Chirurgen \u00fcber Jahrhunderte verwendet haben.<\/li>\n<li>Zum Abziehen die Klinge mit dem R\u00fccken voran flach \u00fcber das Material ziehen - nie mit der Schneide voran. Das poliert die Schneide, ohne Material abzutragen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">For what<\/div>\n<p>Als Werkstoff zum Sch\u00e4rfen und Polieren von Klingen und als bitterer Kr\u00e4utertee aus jungen Fruchtk\u00f6rpern. Eine medizinische Anwendung ist nicht belegt - weder die Wundauflage noch das Wurmmittel aus der \u00d6tzi-Hypothese.<\/p>\n<div class=\"k\" style=\"margin-top:14px\">Crowd<\/div>\n<p>F\u00fcr den Tee gibt es keine gepr\u00fcfte Dosierung; ein bis zwei Scheiben pro Tasse sind \u00fcblich, und der Geschmack begrenzt die Menge ohnehin. Bei Magenbeschwerden zur\u00fcckhaltend - Bitterstoffe in gro\u00dfer Menge reizen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>What the old systems say<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Der Birkenporling ist eine nordeurop\u00e4isch-nordasiatische Art und im Ayurveda nicht vertreten. Seine Anwendungsgeschichte ist rein europ\u00e4isch und \u00fcberwiegend volksmedizinisch \u00fcberliefert - aus Transsylvanien, dem Baltikum und Skandinavien gibt es die dichtesten ethnobotanischen Aufzeichnungen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>The Chinese materia medica also lacks this. <em>Fomitopsis betulina<\/em>, da die Birke in China eine geringere Rolle spielt als in Nordeuropa. Verwandte Porlinge der Gattung <em>Fomitopsis<\/em> werden in modernen chinesischen Quellen mit antibakteriellen Eigenschaften beschrieben. Bemerkenswert bleibt, wie parallel die Nutzungen verliefen: Harte Porlinge wurden \u00fcberall dort, wo sie wachsen, als Zunder, Werkstoff und Wundauflage verwendet - eine Kulturtechnik, die offenbar mehrfach unabh\u00e4ngig entstanden ist.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warning notices<\/span>When you should be careful<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Please note<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>\u00d6tzi-Geschichte ist eine Hypothese:<\/strong> Dass er den Pilz als Wurmmittel trug, ist plausibel, aber nicht belegt. Es gibt keine Untersuchung am Menschen zu einer antiparasit\u00e4ren Wirkung.<\/li>\n<li><strong>Kein Ersatz f\u00fcr Wundversorgung:<\/strong> Die historische Verwendung als Wundschwamm ist nicht nachahmenswert. Moderne sterile Auflagen sind sicherer.<\/li>\n<li><strong>Keine klinischen Studien:<\/strong> Es gibt keine Monographie und keine anerkannte Anwendung.<\/li>\n<li><strong>Betulins\u00e4ure ist ein Laborbefund:<\/strong> Zellkulturergebnisse begr\u00fcnden keine Krebsanwendung.<\/li>\n<li><strong>Nur junge Fruchtk\u00f6rper:<\/strong> \u00c4ltere sind korkig und extrem bitter.<\/li>\n<li><strong>Nicht von lebenden Birken:<\/strong> An toten B\u00e4umen gibt es genug; lebende B\u00e4ume bleiben unangetastet.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">This page provides information and does not replace medical advice. If symptoms persist, please consult a doctor.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Related to the topic<\/span>Read on and cook along!<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/zunderschwamm-fomes-fomentarius\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">tinder fungus<\/span><span class=\"d\">Der andere Pilz aus \u00d6tzis Ausr\u00fcstung - und das \u00e4ltere Feuerzeug.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/chaga-inonotus-obliquus\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">Chaga<\/span><span class=\"d\">Der dritte Birkenpilz - mit dem Oxalatproblem.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/schmetterlingstramete-trametes-versicolor\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">Turkey Tail<\/span><span class=\"d\">Der Baumpilz mit tats\u00e4chlicher klinischer Datenlage.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/bitterstoff-tropfen\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Bitter drops<\/span><span class=\"d\">Wenn es um Bitterstoffe f\u00fcr die Verdauung geht - mit Monographie.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/melissentee-blaetter\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Lemon balm leaves<\/span><span class=\"d\">Macht jeden bitteren Aufguss trinkbar.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/hagebuttentee\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Rosehip tea<\/span><span class=\"d\">Die milde Basis f\u00fcr eine Waldteemischung.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop links lead to our product pages; it is indicated there if a partner is involved.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>What is this based on?<\/h2>\n<ol>\n<li>Peintner U. et al.: The iceman&#8217;s fungi. Mycological Research 1998.<\/li>\n<li>Capasso L.: 5300 years ago, the Ice Man used natural laxatives and antibiotics. The Lancet 1998 - die urspr\u00fcngliche Hypothese.<\/li>\n<li>Papp N. et al.: Ethnomycological use of <em>Fomes fomentarius<\/em> and <em>Piptoporus betulinus<\/em> in Transylvania. Genetic Resources and Crop Evolution 2017.<\/li>\n<li>Pleszczy\u0144ska M. et al.: <em>Fomitopsis betulina<\/em> - a bioactive fungus. World Journal of Microbiology and Biotechnology 2017.<\/li>\n<li>Grienke U. et al.: European medicinal polypores - a modern view on traditional uses. Journal of Ethnopharmacology 2014.<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>",
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