{
    "id": 8271,
    "date": "2026-07-11T21:38:25",
    "date_gmt": "2026-07-11T21:38:25",
    "guid": {
        "rendered": "https:\/\/edenshealth.de\/wiki-archiv\/morchel-morchella-esculenta\/"
    },
    "modified": "2026-09-19T11:30:39",
    "modified_gmt": "2026-09-19T11:30:39",
    "slug": "morchel-morchella-esculenta",
    "status": "publish",
    "type": "page",
    "link": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wiki-archiv\/morchel-morchella-esculenta\/",
    "title": {
        "rendered": "Morchel (Morchella esculenta)"
    },
    "content": {
        "rendered": "<div style=\"position:relative;width:100%;min-height:60vh;height:560px;max-height:70vh;background-image:url('https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-pilz-morchel-5.jpg');background-size:cover;background-position:center;overflow:hidden;margin:0 0 -1px 0;\">\n<div style=\"position:absolute;top:0;left:0;right:0;height:45%;background:linear-gradient(180deg, rgba(20,15,5,0.40) 0%, rgba(20,15,5,0) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:0;left:0;right:0;height:60%;background:linear-gradient(180deg, rgba(252,250,246,0) 0%, rgba(252,250,246,0.55) 55%, rgba(252,250,246,1) 100%);\"><\/div>\n<div style=\"position:absolute;bottom:14%;left:0;right:0;padding:0 6%;text-align:left;\">\n<h1 style=\"color:#ffffff;font-size:2.6rem;font-weight:600;margin:0;text-shadow:0 2px 16px rgba(0,0,0,0.55);letter-spacing:-0.5px;\">Morchel (Morchella esculenta)<\/h1>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"eh-arch\">\n<div class=\"ea-steck\">\n<div>\n<div class=\"k\">Scientific<\/div>\n<div class=\"v\">Morchella esculenta<small>Morchelverwandte (Morchellaceae)<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">season<\/div>\n<div class=\"v\">M\u00e4rz bis Mai<small>einer der wenigen Fr\u00fchjahrspilze<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Food value<\/div>\n<div class=\"v\">Terrific<small>und entsprechend teuer<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Very important<\/div>\n<div class=\"v\">Raw poisonous<small>immer gut garen, Kochwasser weggie\u00dfen<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">confusion<\/div>\n<div class=\"v\">Fr\u00fchjahrslorchel<small>enth\u00e4lt Gyromitrin - potenziell t\u00f6dlich<\/small><\/div>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">Location<\/div>\n<div class=\"v\">Auen und Brandfl\u00e4chen<small>oft an Eschen und auf Rindenmulch<\/small><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ea-body\">\n<nav class=\"ea-nav\">\n<div class=\"t\">On this page<\/div>\n<p><a href=\"#herkunft\">Origin<\/a><a href=\"#nutzen\">To use<\/a><a href=\"#inhalt\">Ingredients<\/a><a href=\"#kombi\">Reinforced combinations &amp; what clashes<\/a><a href=\"#gerichte\">In the kitchen<\/a><a href=\"#hausmittel\">As a home remedy<\/a><a href=\"#tradition\">Ayurveda &amp; TCM<\/a><a href=\"#warn\">Warning notices<\/a><a href=\"#passend\">Related to the topic<\/a><a href=\"#quellen\">Sources<\/a><\/p>\n<div class=\"box\"><b>In short<\/b><\/p>\n<p>Morcheln sind der gro\u00dfe Fr\u00fchjahrspilz - wabenartig, hohl und mit einem Aroma, f\u00fcr das K\u00f6che bezahlen. Zwei Dinge sind bei ihnen nicht verhandelbar. Erstens: Morcheln sind roh giftig. Sie m\u00fcssen gut durchgegart werden, und das Einweich- und Kochwasser wird weggesch\u00fcttet. Zweitens: Die Fr\u00fchjahrslorchel, die zur selben Zeit am selben Ort w\u00e4chst, enth\u00e4lt Gyromitrin - ein Gift, an dem Menschen gestorben sind.<\/p>\n<\/div>\n<\/nav>\n<div>\n<section class=\"ea-k\" id=\"herkunft\">\n<h2><span>Origin<\/span>Der Pilz, der nach dem Feuer kommt<\/h2>\n<div class=\"eh-kraeuter-img\"><img class=\"lazyload\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-orig-src=\"https:\/\/edenshealth.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/eh-pilz-morchel-5.jpg\" alt=\"Morchel\" style=\"width:100%;height:auto;border-radius:14px;border:2px solid rgba(201,162,75,0.4);box-shadow:0 8px 24px rgba(23,58,36,0.15);\" loading=\"lazy\"><\/div>\n<p class=\"ea-satz\">Auf Waldbrandfl\u00e4chen erscheinen im Fr\u00fchjahr darauf oft Morcheln in Massen - niemand wei\u00df genau, warum.<\/p>\n<p class=\"ea-drop\">Morcheln sind Schlauchpilze und geh\u00f6ren damit zu einer ganz anderen Verwandtschaftsgruppe als die meisten Speisepilze. Ihr Fruchtk\u00f6rper besteht aus einem hohlen Stiel und einem wabenartig gekammerten Hut - die Sporen werden in den Gruben der Waben gebildet. Der gesamte Fruchtk\u00f6rper ist innen hohl, was ein wichtiges Bestimmungsmerkmal ist: Schneidet man eine Morchel l\u00e4ngs durch, ist sie von oben bis unten ein durchgehender Hohlraum.<\/p>\n<p>In Mitteleuropa erscheinen sie von M\u00e4rz bis Mai und sind damit einer der wenigen Fr\u00fchjahrspilze. Ihre Standorte sind eigenwillig: Auw\u00e4lder, Eschenbest\u00e4nde, kalkreiche B\u00f6den, Obstg\u00e4rten - und auff\u00e4llig oft frisch ausgebrachter Rindenmulch, weshalb Morcheln regelm\u00e4\u00dfig in st\u00e4dtischen Gr\u00fcnanlagen und sogar in Vorg\u00e4rten auftauchen.<\/p>\n<p>Ein besonderes Ph\u00e4nomen sind die Brandmorcheln. Nach Waldbr\u00e4nden erscheinen im Fr\u00fchjahr darauf oft massenhaft Morcheln auf der Brandfl\u00e4che - in Nordamerika ist daraus eine eigene Wirtschaft geworden, mit Sammlern, die den Br\u00e4nden folgen. Warum das so ist, ist nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt; diskutiert werden die Freisetzung von N\u00e4hrstoffen, der Wegfall von Konkurrenz und eine Stressreaktion des Myzels, das nach dem Absterben seines Baumpartners fruchtet. Die Kultivierung von Morcheln gelingt erst seit wenigen Jahren in China in nennenswertem Umfang und bleibt schwierig.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"nutzen\">\n<h2><span>To use<\/span>Ein Spitzenpilz mit zwei harten Regeln<\/h2>\n<p class=\"ea-drop\">Morcheln sind ein Lebensmittel ohne arzneiliche Anspr\u00fcche, und ihr Wert liegt allein im Geschmack - der ist au\u00dfergew\u00f6hnlich: intensiv, erdig, mit einer Tiefe, die kein Zuchtpilz erreicht. Zusammen mit der kurzen Saison und der schwierigen Kultivierung erkl\u00e4rt das die Preise, die f\u00fcr frische Morcheln aufgerufen werden.<\/p>\n<p>Die erste harte Regel: Morcheln sind roh giftig. Der Verzehr roher oder ungen\u00fcgend gegarter Morcheln f\u00fchrt zu Magen-Darm-Beschwerden und in Einzelf\u00e4llen zu einem neurologischen Syndrom mit Schwindel, Zittern und Koordinationsst\u00f6rungen, das in der Literatur als Morchella-Syndrom beschrieben ist. Die verantwortlichen Stoffe sind nicht abschlie\u00dfend identifiziert; diskutiert werden hitzelabile H\u00e4molysine und weitere Verbindungen. Praktisch hei\u00dft das: Morcheln werden mindestens zehn bis f\u00fcnfzehn Minuten gut durchgegart, und das Einweich- sowie das Kochwasser wird weggesch\u00fcttet - anders als bei Steinpilzen.<\/p>\n<p>Die zweite harte Regel betrifft die Fr\u00fchjahrslorchel <em>Gyromitra esculenta<\/em>. Sie w\u00e4chst zur selben Zeit an \u00e4hnlichen Standorten und wird von Unkundigen f\u00fcr eine Morchel gehalten. Sie enth\u00e4lt Gyromitrin, das im K\u00f6rper zu Monomethylhydrazin umgesetzt wird - einer Substanz, die auch als Raketentreibstoff verwendet wurde. Die Vergiftung verl\u00e4uft \u00fcber Lebersch\u00e4den und kann t\u00f6dlich enden. In Deutschland ist die Lorchel nicht mehr verkehrsf\u00e4hig; in Skandinavien und Osteuropa wird sie traditionell nach mehrfachem Abkochen gegessen, was Fachgesellschaften ausdr\u00fccklich nicht empfehlen, weil das Gift auch \u00fcber die D\u00e4mpfe wirkt.<\/p>\n<p>Die Unterscheidung ist eindeutig, wenn man sie kennt: Die Morchel hat einen wabig-gekammerten Hut mit gruben- und rippenartiger Oberfl\u00e4che und ist innen vollst\u00e4ndig hohl. Die Fr\u00fchjahrslorchel hat einen unregelm\u00e4\u00dfig hirnartig gewundenen, gefalteten Hut ohne Wabenstruktur, ist innen kammerig und nicht durchgehend hohl. Wer eine Morchel l\u00e4ngs durchschneidet, sieht den Unterschied sofort - deshalb gilt: jeden Fund halbieren.<\/p>\n<div class=\"ea-zahlen\">\n<div class=\"ea-zahl\"><b>M\u00e4rz - Mai<\/b><span>Saison in Mitteleuropa<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>10 - 15 min<\/b><span>Mindestgarzeit<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Kochwasser weg<\/b><span>anders als bei Steinpilzen<\/span><\/div>\n<div class=\"ea-zahl\"><b>Gyromitrin<\/b><span>das Gift der Fr\u00fchjahrslorchel<\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"inhalt\">\n<h2><span>Ingredients<\/span>Hohl und wabig - die Merkmale, die z\u00e4hlen<\/h2>\n<p>In Mitteleuropa gibt es mehrere Morchelarten, die alle essbar sind: die Speisemorchel <em>Morchella esculenta<\/em> mit rundlichem, gelbbraunem Hut, die Spitzmorchel <em>Morchella elata<\/em> mit kegelf\u00f6rmigem, dunklerem Hut und l\u00e4ngs verlaufenden Rippen, und die K\u00e4ppchenmorchel <em>Morchella semilibera<\/em>, deren Hut nur zur H\u00e4lfte am Stiel angewachsen ist. Die Artabgrenzung innerhalb der Gattung ist taxonomisch kompliziert und f\u00fcr die K\u00fcche ohne Bedeutung.<\/p>\n<p>Das entscheidende Bestimmungsmerkmal f\u00fcr alle gilt gleicherma\u00dfen: Der Fruchtk\u00f6rper ist von der Hutspitze bis zum Stielende ein durchgehender Hohlraum, und der Hut ist wabig gekammert - gruben- und rippenartig strukturiert, nicht hirnartig gewunden.<\/p>\n<p>Die Fr\u00fchjahrslorchel dagegen hat einen rotbraunen, unregelm\u00e4\u00dfig gefalteten und gewundenen Hut, der an ein Gehirn oder an eine zerkn\u00fcllte Decke erinnert. Ihr Inneres ist in unregelm\u00e4\u00dfige Kammern unterteilt, nicht durchgehend hohl. Ihr Gyromitringehalt schwankt stark, was die traditionelle Verarbeitung in Skandinavien so t\u00fcckisch macht - ein Jahr geht es gut, im n\u00e4chsten nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die K\u00fcche noch ein praktischer Punkt: Morcheln sind innen hohl und h\u00e4ufig bewohnt. Kleine Insekten und Schnecken sitzen gern in den Kammern. Deshalb werden Morcheln l\u00e4ngs halbiert - was ohnehin zur Bestimmung n\u00f6tig ist - und kurz in Salzwasser geschwenkt, bevor sie verarbeitet werden. Getrocknete Morcheln sind \u00fcbrigens eine hervorragende Alternative: Sie trocknen sehr gut, das Aroma konzentriert sich, und sie sind das ganze Jahr verf\u00fcgbar. Auch hier gilt: Das Einweichwasser wird nicht mitverwendet.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"kombi\">\n<h2><span>Enhanced combinations<\/span>Wie Morcheln verwendet werden<\/h2>\n<p>Sie sind teuer und intensiv - entsprechend sparsam und gezielt setzt man sie ein.<\/p>\n<div class=\"ea-kombi\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Rahm<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + Sahne und Wei\u00dfwein<\/div>\n<p>Die klassische franz\u00f6sische Zubereitung: in Butter angeschwitzt, mit Wei\u00dfwein abgel\u00f6scht, mit Sahne eingekocht. Zu Gefl\u00fcgel, Kalb oder Spargel.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Spring<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + Spargel<\/div>\n<p>Die beiden haben dieselbe kurze Saison und passen geschmacklich au\u00dfergew\u00f6hnlich gut zusammen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Filled<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + Farce<\/div>\n<p>Gro\u00dfe Morcheln lassen sich f\u00fcllen - der hohle Innenraum ist daf\u00fcr gemacht.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Dried<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + Vorrat<\/div>\n<p>Sie trocknen hervorragend, und das Aroma konzentriert sich. Die praktischste Form f\u00fcr den Rest des Jahres.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Thrifty<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + wenige St\u00fccke<\/div>\n<p>Ihr Aroma ist intensiv. F\u00fcnf bis sechs St\u00fcck reichen f\u00fcr eine Sauce f\u00fcr vier Personen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Determination<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + l\u00e4ngs halbieren<\/div>\n<p>Muss man ohnehin: zur Bestimmung, zum Putzen und weil oft Insekten darin sitzen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<h3 class=\"ea-beisst-h\"><span>What contradicts itself<\/span>It&#039;s best to avoid these combinations.<\/h3>\n<div class=\"ea-kombi beisst\">\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Raw<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + roh oder halbgar<\/div>\n<p>Roh giftig. Mindestens zehn bis f\u00fcnfzehn Minuten gut durchgaren - auch bei getrockneten und wieder eingeweichten.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Cooking water<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + Einweichwasser verwenden<\/div>\n<p>Anders als beim Steinpilz wird es weggesch\u00fcttet. Die problematischen Stoffe gehen ins Wasser \u00fcber.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Lorchel<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + hirnartig gewundener Hut<\/div>\n<p>Die Fr\u00fchjahrslorchel enth\u00e4lt Gyromitrin und ist potenziell t\u00f6dlich. Ein gefalteter, nicht wabiger Hut und ein kammeriges statt hohles Inneres sind die Warnzeichen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">alcohol<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + gr\u00f6\u00dfere Mengen Alkohol<\/div>\n<p>Es gibt Berichte \u00fcber Unvertr\u00e4glichkeitsreaktionen bei gleichzeitigem Alkoholkonsum. Die Datenlage ist schwach, aber bei einem Pilz mit ohnehin unklarer Toxikologie ist Zur\u00fcckhaltung sinnvoll.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Crowd<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + gro\u00dfe Portionen<\/div>\n<p>Auch gut gegart sind gro\u00dfe Mengen f\u00fcr manche Menschen schwer vertr\u00e4glich. Sie sind ein Aromageber, keine Hauptmahlzeit.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"c\"><span class=\"tag\">Location<\/span><\/p>\n<div class=\"mit\">Morchel + Rindenmulch in G\u00e4rten<\/div>\n<p>Sie sind dort essbar, aber Mulch aus behandeltem Holz oder aus Stra\u00dfenn\u00e4he kann belastet sein.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"gerichte\">\n<h2><span>In the kitchen<\/span>Der Fr\u00fchjahrspilz<\/h2>\n<ul class=\"ea-gerichte\">\n<li><span class=\"g\">cream sauce<\/span><span class=\"w\">Mit Sahne und Wei\u00dfwein zu Gefl\u00fcgel, Kalb oder Spargel.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Mit Spargel<\/span><span class=\"w\">Die klassische Fr\u00fchjahrskombination - dieselbe Saison, perfekte Erg\u00e4nzung.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Filled<\/span><span class=\"w\">Gro\u00dfe Exemplare mit einer feinen Farce gef\u00fcllt und pochiert.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Risotto<\/span><span class=\"w\">Am Ende zugegeben; wenige St\u00fcck reichen f\u00fcr viel Aroma.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Ragout<\/span><span class=\"w\">Mit Kalbsbries oder Gefl\u00fcgelleber - die klassische Restaurantverwendung.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Dried<\/span><span class=\"w\">Einweichen, Wasser weggie\u00dfen, gut durchgaren.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Halbiert<\/span><span class=\"w\">Immer l\u00e4ngs halbieren - zur Bestimmung, zum Putzen und wegen der Bewohner.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Lange garen<\/span><span class=\"w\">Mindestens zehn bis f\u00fcnfzehn Minuten, auch getrocknete.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Thrifty<\/span><span class=\"w\">F\u00fcnf bis sechs St\u00fcck reichen f\u00fcr eine Sauce f\u00fcr vier.<\/span><\/li>\n<li><span class=\"g\">Nicht das Einweichwasser<\/span><span class=\"w\">Anders als beim Steinpilz geh\u00f6rt es weggesch\u00fcttet.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"ea-tipp\"><b>Rule of thumb:<\/b> Halbiere jede einzelne Morchel l\u00e4ngs, bevor sie in die Pfanne kommt. Das ist gleichzeitig die Bestimmungsprobe - eine echte Morchel ist von der Spitze bis zum Stielende durchgehend hohl \u2013, die Putzkontrolle und die Sicherheit, dass keine Schnecke mitkocht.<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"hausmittel\">\n<h2><span>As a home remedy<\/span>Die Sicherheitsregeln<\/h2>\n<div class=\"ea-rezept\">\n<div>\n<div class=\"k\">Here&#039;s how it works<\/div>\n<h3>Morcheln richtig verarbeiten<\/h3>\n<ol>\n<li>Jeden Fund l\u00e4ngs halbieren. Eine echte Morchel ist von der Hutspitze bis zum Stielende ein durchgehender Hohlraum, und der Hut ist wabig gekammert - nicht hirnartig gewunden.<\/li>\n<li>Warnzeichen Fr\u00fchjahrslorchel: unregelm\u00e4\u00dfig gefalteter, hirnartiger Hut, innen in unregelm\u00e4\u00dfige Kammern unterteilt statt durchgehend hohl, rotbraun. Diese Pilze bleiben stehen - sie enthalten Gyromitrin.<\/li>\n<li>Die halbierten Morcheln kurz in kaltem Salzwasser schwenken, um Insekten und Sand aus den Kammern zu sp\u00fclen. Dieses Wasser wegsch\u00fctten.<\/li>\n<li>Bei getrockneten Morcheln: in warmem Wasser einweichen, das Einweichwasser wegsch\u00fctten - anders als beim Steinpilz. Die problematischen Stoffe gehen ins Wasser \u00fcber.<\/li>\n<li>Mindestens zehn bis f\u00fcnfzehn Minuten gut durchgaren. Kurzes Anbraten reicht nicht; Morcheln sind roh giftig, und die verantwortlichen Stoffe sind hitzelabil.<\/li>\n<li>Sparsam verwenden und keine gro\u00dfen Portionen auf einmal essen. Bei gleichzeitigem gr\u00f6\u00dferem Alkoholkonsum ist Zur\u00fcckhaltung sinnvoll.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<div>\n<div class=\"k\">For what<\/div>\n<p>Als einer der geschmacklich besten Speisepilze \u00fcberhaupt - in Rahmsaucen, zu Spargel und in Ragouts. Morcheln sind ein Genussmittel mit klaren Sicherheitsregeln.<\/p>\n<div class=\"k\" style=\"margin-top:14px\">Crowd<\/div>\n<p>Als Lebensmittel sparsam - f\u00fcnf bis sechs St\u00fcck reichen f\u00fcr eine Sauce f\u00fcr vier Personen. Immer gut durchgegart, Einweich- und Kochwasser weggie\u00dfen, keine gro\u00dfen Portionen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"tradition\">\n<h2><span>Ayurveda &amp; TCM<\/span>What the old systems say<\/h2>\n<div class=\"ea-trad\">\n<div>\n<h3>Ayurveda<\/h3>\n<p>Morcheln sind im Ayurveda nicht vertreten, kommen aber im Himalaya vor und werden dort lokal gesammelt. In Kaschmir sind <em>Guchhi<\/em> ein bedeutendes Exportgut und eines der teuersten Wildsammelprodukte der Region - die wirtschaftliche Bedeutung ist dort gr\u00f6\u00dfer als die medizinische.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h3>Traditional Chinese Medicine<\/h3>\n<p>In China sind Morcheln als <em>Yang Du Jun<\/em> - \u201eSchafsmagenpilz\u201c, nach der Wabenstruktur - bekannt und werden in Yunnan und Sichuan gesammelt sowie inzwischen kultiviert; China ist heute der weltgr\u00f6\u00dfte Morchelproduzent. In der Di\u00e4tetik werden sie als s\u00fc\u00df und neutral beschrieben, mit Bezug zu Magen und Milz, als die Verdauung f\u00f6rdernd und Schleim umwandelnd. Wie in Europa sind sie dort aber in erster Linie ein Genuss- und Handelsgut.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"warn\">\n<h2><span>Warning notices<\/span>When you should be careful<\/h2>\n<div class=\"ea-warn\">\n<h3>Please note<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Poisonous when raw:<\/strong> Morcheln m\u00fcssen mindestens zehn bis f\u00fcnfzehn Minuten gut durchgegart werden. Roh oder halbgar verursachen sie Magen-Darm-Beschwerden und in Einzelf\u00e4llen ein neurologisches Syndrom.<\/li>\n<li><strong>Kochwasser wegsch\u00fctten:<\/strong> Anders als beim Steinpilz geh\u00f6ren Einweich- und Kochwasser nicht ins Gericht.<\/li>\n<li><strong>Fr\u00fchjahrslorchel:<\/strong> Enth\u00e4lt Gyromitrin und ist potenziell t\u00f6dlich. Hirnartig gewundener Hut und kammeriges statt hohles Inneres sind die Warnzeichen. In Deutschland nicht verkehrsf\u00e4hig.<\/li>\n<li><strong>Jeden Pilz halbieren:<\/strong> Eine echte Morchel ist durchgehend hohl. Das ist die wichtigste Bestimmungsprobe.<\/li>\n<li><strong>Keine gro\u00dfen Portionen:<\/strong> Auch gut gegart sind gro\u00dfe Mengen f\u00fcr manche schwer vertr\u00e4glich.<\/li>\n<li><strong>Zur\u00fcckhaltung mit Alkohol:<\/strong> Es gibt Berichte \u00fcber Unvertr\u00e4glichkeitsreaktionen bei gleichzeitigem Konsum.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">This page provides information and does not replace medical advice. If symptoms persist, please consult a doctor.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k\" id=\"passend\">\n<h2><span>Related to the topic<\/span>Read on and cook along!<\/h2>\n<div class=\"ea-passend\"><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/steinpilz-boletus-edulis\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">Porcini mushroom<\/span><span class=\"d\">Der Herbstklassiker - und der, dessen Einweichwasser man verwendet.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/pfifferling-cantharellus-cibarius\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">chanterelle<\/span><span class=\"d\">Der Sommer- und Herbstpilz mit eigener Verwechslungsfrage.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/wiki-archiv\/krause-glucke-sparassis-crispa\/\"><span class=\"art\">Archive<\/span><span class=\"n\">cauliflower<\/span><span class=\"d\">Der unverwechselbare Herbstpilz f\u00fcr alle, die es sicher m\u00f6gen.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/schwarzer-pfeffer-ganz\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Black pepper<\/span><span class=\"d\">F\u00fcr die Rahmsauce.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/thymian-getrocknet\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">dried thyme<\/span><span class=\"d\">Der Kr\u00e4uterpartner zum Fr\u00fchjahrsgericht.<\/span><\/a><a href=\"\/en\/product\/bergoregano\/\"><span class=\"art\">Shop<\/span><span class=\"n\">Bergoregano<\/span><span class=\"d\">F\u00fcr die mediterrane Variante.<\/span><\/a><\/div>\n<p class=\"ea-hinw\">Shop links lead to our product pages; it is indicated there if a partner is involved.<\/p>\n<\/section>\n<section class=\"ea-k ea-quellen\" id=\"quellen\">\n<h2><span>Sources<\/span>What is this based on?<\/h2>\n<ol>\n<li>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Mykologie: Merkblatt zu Morcheln und Lorcheln, Bestimmung und Toxikologie.<\/li>\n<li>Giftinformationszentren der L\u00e4nder: Gyromitrin-Vergiftungen und Morchella-Syndrom.<\/li>\n<li>Saviuc P. et al.: Outbreak of neurological toxicity linked to morel consumption. Clinical Toxicology 2010.<\/li>\n<li>Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung: Hinweise zu Gyromitrin und zur Verkehrsf\u00e4higkeit der Fr\u00fchjahrslorchel.<\/li>\n<li>Pilz O., Tan K. et al.: Morel cultivation in China - Entwicklung und Umfang der Kultivierung.<\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>",
        "protected": false
    },
    "excerpt": {
        "rendered": "<p>Morchel (Morchella esculenta) Wissenschaftlich Morchella esculentaMorchelverwandte (Morchellaceae) Saison M\u00e4rz bis Maieiner der wenigen Fr\u00fchjahrspilze Speisewert Hervorragendund entsprechend teuer Sehr wichtig Roh giftigimmer gut garen, Kochwasser weggie\u00dfen Verwechslung Fr\u00fchjahrslorchelenth\u00e4lt Gyromitrin - potenziell t\u00f6dlich Standort Auen und Brandfl\u00e4chenoft an Eschen und auf Rindenmulch Auf dieser Seite HerkunftNutzenInhaltsstoffeVerst\u00e4rkte Kombis &amp; was sich bei\u00dftIn der K\u00fccheAls HausmittelAyurveda &amp; TCMWarnhinweisePassend<\/p>",
        "protected": false
    },
    "author": 1,
    "featured_media": 8245,
    "parent": 5278,
    "menu_order": 0,
    "comment_status": "closed",
    "ping_status": "closed",
    "template": "",
    "meta": {
        "footnotes": ""
    },
    "class_list": [
        "post-8271",
        "page",
        "type-page",
        "status-publish",
        "has-post-thumbnail",
        "hentry"
    ],
    "_links": {
        "self": [
            {
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8271",
                "targetHints": {
                    "allow": [
                        "GET"
                    ]
                }
            }
        ],
        "collection": [
            {
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"
            }
        ],
        "about": [
            {
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"
            }
        ],
        "author": [
            {
                "embeddable": true,
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"
            }
        ],
        "replies": [
            {
                "embeddable": true,
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8271"
            }
        ],
        "version-history": [
            {
                "count": 2,
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8271\/revisions"
            }
        ],
        "predecessor-version": [
            {
                "id": 9879,
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8271\/revisions\/9879"
            }
        ],
        "up": [
            {
                "embeddable": true,
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5278"
            }
        ],
        "wp:featuredmedia": [
            {
                "embeddable": true,
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8245"
            }
        ],
        "wp:attachment": [
            {
                "href": "https:\/\/edenshealth.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8271"
            }
        ],
        "curies": [
            {
                "name": "wp",
                "href": "https:\/\/api.w.org\/{rel}",
                "templated": true
            }
        ]
    }
}