Bio-Chiasamen, ganze Saat.
Chiasamen
Verfügbar bei Ölmühle SollingWas die Tradition über Chia erzählt
Azteken
Chia war in Mittelamerika ein Grundnahrungsmittel neben Mais, Bohnen und Amarant. Die Azteken lieferten die Samen sogar als Tribut an ihre Herrscher.
Wiederentdeckt
Der Name stammt aus dem Nahuatl. Nach der spanischen Eroberung verschwand Chia fast ganz von den Feldern und kehrte erst in den 1990ern zurück.
Das Ritual
In Mexiko rührt man die Samen als Chia Fresca mit Wasser und Limette an. Bei uns quellen sie über Nacht in Pflanzendrink zum Pudding.
Im Porträt im Botanical Archiv: Nutzen, Inhaltsstoffe, Hausmittel, Ayurveda & TCM und alle Quellen.
Mehr über Chia im Botanical Archiv →Die Samen der Chia-Pflanze (Salvia hispanica), eine der ältesten Kulturpflanzen Mittelamerikas und heute in fast jeder Küche zu finden.
Auf einen Blick
- Pflanze: Salvia hispanica, Chia, ein Lippenblütler und naher Verwandter des Salbeis
- Verwendeter Teil: der ganze Samen, ungemahlen oder geschrotet
- Herkunft: ursprünglich Mexiko und Guatemala, heute auch Südamerika und Australien
- Qualitätsmerkmal: Bio-Anbau, Reinheit der Partie und geringer Besatz an Fremdsamen
- Tradition: Grundnahrungsmittel der Maya und Azteken, der Name stammt aus dem Nahuatl
Steckbrief auf der Nährstoffe-Seite: Die Wurzel sitzt im Darm →
Was drinsteckt
Rund 30 % Fett, darin überwiegend Alpha-Linolensäure, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Dazu etwa 30 % Ballaststoffe, gut 20 % Eiweiß sowie Calcium, Magnesium und Eisen. Die äußere Samenschicht besteht aus Schleimstoffen, die mit Wasser ein Gel bilden. Genau das macht den Samen in der Küche so brauchbar und ist zugleich der Grund für den wichtigsten Sicherheitshinweis weiter unten.
Wie sie verwendet werden
Ein bis zwei Esslöffel im Verhältnis von etwa eins zu sechs in Wasser, Milch oder Pflanzendrink einrühren und zehn bis fünfzehn Minuten quellen lassen. Das Gel bindet in Teigen Flüssigkeit und ersetzt dort teilweise Ei. Geschrotet lassen sich die Samen besser aufschließen als ganz, dafür halten ganze Samen deutlich länger. Kühl, trocken und dunkel lagern, weil das enthaltene Öl mit der Zeit ranzig wird.
Zur Einordnung: Chiasamen sind in der EU als neuartiges Lebensmittel zugelassen, die Zulassung wurde seit der Ersterteilung mehrfach erweitert. Welche Angaben und Höchstmengenhinweise auf die Packung gehören, richtet sich nach der jeweils geltenden Fassung der Unionsliste. Das klären wir verbindlich mit dem Lieferanten, bevor wir liefern.
Volksheilkunde, Tradition, Forschung
Woher die Chiasamen kommen, warum sie so stark quellen und was die Forschung zu Ballaststoffen und Omega-3 aus Chia sagt.
Gut zu wissen
- Chiasamen niemals trocken schlucken und nicht ohne Flüssigkeit essen. Sie quellen stark und können bereits in der Speiseröhre aufquellen. Immer vorquellen lassen oder mit reichlich Flüssigkeit aufnehmen.
- Die Ballaststoffmenge einschleichend steigern statt gleich mit einer großen Portion zu beginnen, das ist deutlich verträglicher.
- Bei Verengungen im Magen-Darm-Trakt, bei Schluckbeschwerden oder unklaren Bauchbeschwerden sind quellende Samen nicht geeignet.
- Bei gerinnungshemmender Medikation und vor Operationen die Aufnahme größerer Mengen ärztlich abklären.
- Nichts für Haustiere. Dafür haben wir unseren Tiergesundheitsbereich.
Zu Salvia hispanica gibt es im Botanical Archiv noch kein eigenes Porträt. Es steht auf der Liste.
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Häufige Fragen
Wo kaufe ich Chiasamen?
Direkt bei Ölmühle Solling. Der Button oben führt dich auf die Produktseite des Partners, Versand und Rechnung kommen von dort. Für dich ändert sich am Preis nichts.
Wofür wurde Chiasamen früher verwendet?
Das erzählen wir ausführlich im Botanical Archiv: wofür die Volksheilkunde Chia nutzte, was die Forschung heute dazu sagt und mit allen Quellen. Zum Porträt →
Wo finde ich Zahlen und Studien dazu?
Im Nährstoff-Atlas: Aufnahme, Formen im Vergleich, Mengen und Quellen. Zum Nährstoff-Atlas →
Wie wählt ihr eure Partner aus?
Wir prüfen Eigentümer, Herkunft, Bio-Kontrolle und, wo vorhanden, Laboranalysen. Partner, die zu einem Pharma-Konzern gehören, nehmen wir nicht.



