Wissen · Nährstoff-Atlas
Was ankommt, nicht was draufsteht.
Zwölf Steckbriefe: welche Form, wann, womit, und was du dir sparen kannst. Jeder passt auf einen Bildschirm, das passende Produkt steht direkt daneben. Wer tiefer will, klappt das ganze Kapitel auf.
- 12Steckbriefe
- 20Sekunden pro Antwort
- 9passende Produkte
Hinweis: Alle Inhalte dienen der Aufklärung und Bildung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, Behandlung oder individuelle Beratung. Bei Beschwerden oder vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sprich bitte mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Steckbrief 01 · Der falsche Zucker
Süß. Still. Systematisch.
Kurz gesagt: Nicht Zucker an sich ist das Problem, sondern seine raffinierte, isolierte Form in Mengen, für die dein Körper nie gebaut wurde. Das meiste davon siehst du nicht.
Zucker pro Portion, 25 g sind das Tagesziel
So machst du es
- Getränke zuerst umstellen, das ist der größte Hebel
- Zutatenliste lesen: Zucker trägt viele Namen
- Süßes nach dem Essen, nicht zwischendurch
Aufpassen
- Saft zählt wie Limonade
- „Ohne Zuckerzusatz“ heißt nicht zuckerfrei
- Schlank schützt nicht: Das Risiko bleibt auch ohne Gewicht erhöht
Merk dir: 25 g am Tag empfiehlt die WHO. Rechnerisch stehen in Deutschland pro Kopf rund 90 g bereit.
Was du stattdessen tust
Kein Produkt in diesem Kapitel. Nur Wissen.
Ganzes Kapitel 01 lesen, mit Zahlen und Quellen
Süß. Still. Systematisch.
Nicht Zucker an sich ist das Problem, sondern seine raffinierte, isolierte Form in Mengen, für die unser Körper nie gebaut wurde.
Erkrankungen im Zusammenhang mit hohem Zuckerkonsum
Gleiche Süße, anderer Körper
Warum der Unterschied?
In der Frucht ist Zucker verpackt, in Ballaststoffe, Wasser, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Verpackung bremst die Aufnahme, sättigt und nährt das Mikrobiom.
Raffinierter Zucker ist dieselbe Substanz ohne Verpackung: Er flutet das Blut, zwingt die Bauchspeicheldrüse zu Insulinspitzen - und der Absturz danach ruft nach der nächsten Dosis. Ein Kreislauf, den die Natur nie vorgesehen hat.
Es werden jedes Jahr mehr
Zwei Linien, zwanzig Jahre. Grün: wie viele Erwachsene in Deutschland Diabetes haben. Orange: wie viele stark übergewichtig sind. Beide gehen nach oben, ohne Pause.
2003 hatte etwa jeder 17. Erwachsene Diabetes. Heute ist es jeder 10.
Quelle: Robert Koch-Institut, Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2026.
Was eine Flasche Limo mit dir macht
Einen Apfel muss dein Körper erst zerlegen. Eine Limo nicht. Der Zucker ist schon flüssig und geht fast direkt ins Blut. Das ist der ganze Unterschied.
- SofortIn der Flasche stecken 53 Gramm Zucker. Das sind 18 Stück Würfelzucker. Die trinkst du in zwei Minuten weg. Essen würdest du sie nie.
- Nach 30 bis 60 MinutenDein Blutzucker ist auf dem Höchststand. Je flüssiger und je weniger Ballaststoffe dabei sind, desto steiler der Anstieg.
- Nach 1 bis 2 StundenDein Körper schüttet Insulin aus und holt den Wert wieder runter. Ist der Stoffwechsel schon überlastet, dauert das deutlich länger.
- Nach 2 bis 5 StundenJetzt kann es nach unten kippen: Heißhunger, Müdigkeit, du kannst dich schlecht konzentrieren. Und greifst zum nächsten Süßen. Der Kreis beginnt von vorn.
- Nach ein paar WochenIn einer Studie tranken junge Männer sieben Wochen lang täglich knapp 0,8 Liter Softdrink. Danach baute ihre Leber doppelt so viel Fett auf wie vorher.
Ein einziges Getränk am Tag reicht, damit dein Körper dauerhaft im Ausnahmezustand arbeitet.
Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft, Berufsverband Deutscher Internisten, Universität Zürich (2021).
Wo der Zucker wirklich sitzt
Ein Stück Würfelzucker wiegt 3 Gramm. Die Weltgesundheitsorganisation nennt als gutes Tagesziel etwa 25 Gramm, also 8 Würfel. Grün heißt: passt noch. Rot heißt: darüber.
Eine halbe Flasche Cola sind 18 Würfel. Das Tagesziel ist damit mehr als doppelt überschritten, vor dem Frühstück.
Quelle: Zuckerliste der LAG Berlin (2024), Verbraucherzentrale NRW, WHO. Beim Eistee schwankt der Wert je nach Marke stark.
Es liegt nicht nur am Gewicht
Viele denken: Zucker macht dick, und dick macht krank. Also müsste es reichen, schlank zu bleiben. Die Studien zeigen etwas anderes. Auch wenn man das Körpergewicht herausrechnet, bleibt das Risiko erhöht.
Quelle: Übersichtsarbeiten im BMJ (2015) und in Nutrients (2021), Leitlinie der DGVS.
Quellen: WHO Guideline „Sugars intake for adults and children“ (2015) · DGE-Ernährungsbericht · Metaanalysen u. a. Te Morenga et al., BMJ 2013. Kurven schematisch.
Steckbrief 02 · Flüssiges Gold
Honig ist kein Zuckerersatz. Er ist ein eigenes Lebensmittel.
Kurz gesagt: Eines der ältesten Heilmittel der Menschheit, heute sogar als medizinischer Honig zugelassen, und trotzdem zu rund 80 Prozent Zucker. Gezielt einsetzen, beim Imker kaufen, nicht über 40 Grad erhitzen.
Zucker in 100 g
So machst du es
- Beim Imker kaufen, der Standort steht auf dem Glas
- Fest werden ist ein Gütezeichen: nur unbehandelter Honig kristallisiert
- Erst in den Tee, wenn er trinkwarm ist
Aufpassen
- „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“: verschnitten und erhitzt
- Speisehonig nie auf offene Wunden
- Nicht für Säuglinge im ersten Lebensjahr
Merk dir: Die 25 g der WHO gelten auch für Honig. Er schmeckt süßer als Zucker, also reicht weniger.
Was du stattdessen tust
Honig kommt in unseren Shop. Bis dahin: der Imker um die Ecke.
Ganzes Kapitel 02 lesen, mit Zahlen und Quellen
Honig ist kein Zuckerersatz. Er ist ein eigenes Lebensmittel.
Wer Honig nur als süßen Aufstrich sieht, verkennt ihn. Er ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit - und das ist keine Romantik, sondern Aktenlage. Im Papyrus Ebers, einer ägyptischen Sammlung aus der Zeit um 1550 vor Christus, taucht Honig in Hunderten von Rezepturen auf. Im Ayurveda gilt er seit Jahrtausenden als eigene Substanzklasse, in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Träger, der die Wirkung anderer Kräuter erst erschließt. In den Grabkammern der Pharaonen fanden Archäologen Honig, der nach über dreitausend Jahren nicht verdorben war.
Und heute steht er im Operationssaal
Das Bemerkenswerteste an Honig ist nicht seine Vergangenheit, sondern seine Gegenwart: Medizinischer Honig ist in Deutschland ein zugelassenes Medizinprodukt. Kliniken setzen ihn bei chronischen, schlecht heilenden Wunden ein, bei großflächigen Verletzungen und bei Wunden, die mit antibiotikaresistenten Keimen wie MRSA besiedelt sind. Kein Naturheilmittel-Marketing - eine reguläre Zulassung.
Bitte nicht verwechseln: Dieser medizinische Honig wird eigens keimfrei gemacht. Speisehonig aus dem Glas gehört niemals auf eine offene Wunde - er ist nicht sterilisiert und kann Keime eintragen. Was in der Klinik gilt, gilt nicht in der Küche.
Aber nur der echte verdient den Namen
Und hier wird es unbequem. Weltweit wird etwa sieben Mal mehr Honig verbraucht als erzeugt. Diese Lücke füllt niemand mit Bienen. Sie wird mit Zuckersirup gefüllt, mit Streckung, mit Verschnitt.
Das Etikett verrät es. Steht dort „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern", hältst du zusammengekaufte Ware aus aller Welt in der Hand - verschnitten und erwärmt, damit sie streichfähig bleibt und sich maschinell abfüllen lässt. Genau diese Wärme kostet ihn das, was ihn ausmacht: Enzyme, Pollen, Aroma- und Begleitstoffe. Übrig bleibt goldfarbener Sirup.
Beim Imker steht drauf, wo er herkommt - oft bis zum Standort der Völker. Kalt geschleudert, nicht hocherhitzt, nicht feinstgefiltert. Dass er mit der Zeit fest wird, ist kein Makel, sondern der Beweis: Nur unbehandelter Honig kristallisiert.
Die Sorten. Akazie bleibt lange flüssig, weil besonders fruchtzuckerreich. Raps wird schnell fest und streichzart. Waldhonig ist dunkel und herb, weil er nicht aus Blüten stammt, sondern aus Honigtau. Und Manuka aus Neuseeland trägt eine MGO-Zahl auf dem Glas, die seinen Methylglyoxal-Gehalt angibt - je höher, desto gesuchter und teurer.
Eine Sache bleiben wir dir schuldig
Wir sind erklärte Anhänger des Honigs - und gerade deshalb sagen wir dir auch das: Honig besteht zu rund 80 Prozent aus Zucker, und die Weltgesundheitsorganisation zählt ihn zu den freien Zuckern. Die 25-Gramm-Empfehlung von oben gilt also auch für ihn.
Zucker in 100 g Haushaltszucker - der Vergleichswert.
Zucker in 100 g Bienenhonig. Der Rest ist überwiegend Wasser.
Zucker in 100 g Dattelsirup, ebenfalls ein freier Zucker.
Das ist kein Widerspruch zu allem davor, sondern die Gebrauchsanweisung. Honig ist nichts, was man löffelweise isst, weil er gesund sei. Er ist etwas, das man gezielt einsetzt - und dann bitte in einer Qualität, die den Aufwand wert ist. Weil er durch den hohen Fruchtzuckeranteil süßer schmeckt als Zucker, kommt man ohnehin mit weniger aus.
Praktisch: Nicht in kochend heißen Tee rühren. Erst wenn das Getränk auf Trinktemperatur abgekühlt ist, bleibt erhalten, wofür du bezahlt hast. Und Honig gehört nicht in die Ernährung von Säuglingen im ersten Lebensjahr.
Quellen: Papyrus Ebers (um 1550 v. Chr.); Weltgesundheitsorganisation, Empfehlung zu freien Zuckern; Institut für Bienenkunde der Humboldt-Universität zu Berlin; deutsche Honigverordnung; Fachliteratur zur Wundversorgung mit medizinischem Honig.
Steckbrief 03 · Zwei Körper, zwei Welten
Dein Körper isst mit.
Kurz gesagt: Derselbe Mensch, zwei Ernährungen. Vollwertig heißt ruhiger Blutzucker, vielfältiger Darm, klare Haut, ausgeglichene Abwehr, guter Schlaf. Ultra-verarbeitet heißt das Gegenteil, Punkt für Punkt.
Vollwertig gegen industriell
So machst du es
- Kurze Zutatenlisten kaufen, alles andere ist verarbeitet
- Bitterstoffe und Fermentiertes regelmäßig auf den Tisch
- Einmal die Woche komplett selbst kochen, dann öfter
Aufpassen
- „Bio“ schützt nicht vor ultra-verarbeitet
- Light-Produkte sind oft stärker verarbeitet als das Original
- Emulgatoren stehen als E-Nummern in der Zutatenliste
Merk dir: Die Gegenüberstellung ist vereinfacht, aber sie beruht auf der Studienlage zu ultra-verarbeiteten Lebensmitteln.
Passt zu diesem KapitelBitterstoff-Tropfen
Bitterstoffe aus Kräutern, ohne Zucker. Das, was in verarbeiteter Kost als Erstes fehlt.
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Ganzes Kapitel 03 lesen, mit Zahlen und Quellen
Dein Körper isst mit.
Links: ein Mensch, der sich von reiner Natur ernährt. Rechts: derselbe Mensch - mit Konservierungsstoffen, Emulgatoren und Industriezucker. Scroll und vergleiche.
Energie
gegen
Darm
gegen
Haut
gegen
Immunsystem
gegen
Schlaf & Psyche
gegen
Vereinfachte Gegenüberstellung auf Basis der Studienlage zu ultra-verarbeiteten Lebensmitteln (u. a. NOVA-Klassifikation, Monteiro et al.; Chassaing et al., Nature 2015 zu Emulgatoren). Kein medizinischer Rat.
Steckbrief 04 · Supplemente verstehen
Magnesium ist nicht gleich Magnesium.
Kurz gesagt: Bisglycinat oder Citrat kaufen, auf „davon Magnesium“ schauen, abends nehmen. Oxid stehen lassen, davon kommen nur rund 4 Prozent an.
Form zählt, Einordnung aus dem Kapitel
So machst du es
- Bisglycinat abends, wenn es um Nerven und Schlaf geht
- Citrat für Muskeln und Verdauung, bei empfindlichem Darm niedriger dosieren
- Malat eher morgens, bei Müdigkeit
Aufpassen
- Hochdosierte Mineralien zeitversetzt nehmen, nicht alle zur selben Mahlzeit
- Weicher Stuhl: Dosis runter
- Nierenprobleme: vorher ärztlich klären
Merk dir: Auf der Dose steht meist die Verbindung, nicht das Mineral. Die Zeile, die zählt, heißt „davon Magnesium“.
Passt zu diesem KapitelMagnesiumcitrat
Citrat: schnell verfügbar, gut belegt, 85 von 100 im Kapitel. Für Muskeln und Verdauung.
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Ganzes Kapitel 04 lesen, mit Zahlen und Quellen
Magnesium ist nicht gleich Magnesium.
Auf der Packung steht „Magnesium“ - entscheidend ist aber die Verbindung dahinter. Sie bestimmt, wie viel dein Körper wirklich aufnimmt und wo es wirkt.
Bisglycinat
An die Aminosäure Glycin gebunden - sehr gut verträglich, hohe Aufnahme, beruhigende Begleitwirkung. Ideal am Abend.
Citrat
Schnell verfügbar und gut belegt. Regt zusätzlich die Verdauung an - bei empfindlichem Darm niedriger dosieren.
Malat
An Apfelsäure gebunden, die im Energiestoffwechsel (Citratzyklus) mitspielt. Beliebt bei Erschöpfung - eher morgens.
L-Threonat
Die einzige Form, die die Blut-Hirn-Schranke gut passiert. Spannend für Fokus & kognitive Gesundheit - aber teuer.
Orotat
An Orotsäure gebunden, traditionell in der Kardiologie erforscht. Nischenform mit interessanter Studienlage fürs Herz.
Oxid
Die billigste und häufigste Form im Drogerieregal. Aufnahme nur ~4 % - der Rest wirkt abführend. Viel Pulver, wenig Wirkung.
Score = relative Einordnung aus Bioverfügbarkeit, Verträglichkeit & Studienlage. Quellen u. a.: Firoz & Graber, Magnes Res 2001 (Oxid ~4 %) · Walker et al. 2003 (Citrat vs. Oxid) · Slutsky et al., Neuron 2010 (Threonat). Individuelle Aufnahme variiert.
Steckbrief 05 · Das Team im Hintergrund
Vitamin D3 arbeitet nie allein.
Kurz gesagt: D3 holt Kalzium ins Blut, K2 als MK-7 lenkt es in die Knochen statt in die Gefäße. Deshalb zusammen, mit Fett, im Winter besonders.
Wohin das Kalzium geht
So machst du es
- Zur fetthaltigen Mahlzeit einnehmen, D3 ist fettlöslich
- Typisch 1.000 bis 2.000 I.E. D3 plus rund 100 µg K2 als MK-7
- Im Winter bildet die Haut hierzulande kaum D3
Aufpassen
- Blutverdünner (Vitamin-K-Antagonisten): vorher ärztlich abklären
- Hoch dosiertes D3 ohne K2 kann Kalzium am falschen Ort ablagern
- Spiegel messen lassen statt raten
Merk dir: Zwei Vitamine, eine Aufgabe. D3 öffnet die Tür, K2 lenkt den Verkehr.
Passt zu diesem KapitelVitamin D3 + K2
Tropfen in Öl, K2 als MK-7. Genau die Kombination aus dem Kapitel.
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Ganzes Kapitel 05 lesen, mit Zahlen und Quellen
Vitamin D3 arbeitet nie allein.
D3 holt Kalzium ins Blut - aber erst K2 weist ihm den Weg: in die Knochen, nicht in die Arterien. Zwei Vitamine, eine Aufgabe.
Öffnet die Tür
D3 (Cholecalciferol) steuert die Kalzium-Aufnahme aus dem Darm und reguliert über 200 Gene - von Immunsystem bis Stimmung. Im Winter bildet die Haut hierzulande kaum welches. Öl-basiert einnehmen, denn D3 ist fettlöslich.
Lenkt den Verkehr
K2 (idealerweise als MK-7) aktiviert Proteine wie Osteocalcin, die Kalzium in den Knochen einbauen - und Matrix-GLA, das es aus den Gefäßwänden fernhält. Ohne K2 kann hoch dosiertes D3 Kalzium am falschen Ort ablagern.
Häufig sinnvoll kombiniert; typische Ergänzung 1000–2000 I.E. D3 + ~100 µg K2 (MK-7). Bei Blutverdünnern (Vitamin-K-Antagonisten) ärztlich abklären. Quellen u. a.: Maresz, Integr Med 2015 · van Ballegooijen et al., Int J Endocrinol 2017. Kein medizinischer Rat.
Steckbrief 06 · Das richtige Fett
Es geht nicht um mehr, sondern ums Verhältnis.
Kurz gesagt: Omega-6 haben wir reichlich, Omega-3 kaum: heute oft 15 zu 1. EPA und DHA kommen direkt aus Algen oder Fisch, Leinöl liefert nur die Vorstufe.
Anteil direkt verfügbarer EPA und DHA
So machst du es
- Algenöl oder Fischöl mit EPA und DHA
- Auf Frische achten, Stichwort Totox-Wert
- Omega-6-lastige Öle zurückfahren, dann stimmt das Verhältnis eher
Aufpassen
- Leinöl und Walnüsse allein reichen nicht, der Körper wandelt nur wenige Prozent um
- Vegan: Algenöl statt Fischöl
- Fischöl kühl und dunkel lagern
Merk dir: Das Verhältnis kippte von einst rund 2 zu 1 auf heute oft 15 zu 1.
Passt zu diesem KapitelOmega-3 aus Algenöl
EPA und DHA direkt aus der Alge, ohne Fisch. Die Quelle, die im Kapitel ganz oben steht.
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Ganzes Kapitel 06 lesen, mit Zahlen und Quellen
Es geht nicht um mehr, sondern ums Verhältnis.
Unsere Ernährung liefert reichlich Omega-6, aber kaum Omega-3. Das Verhältnis kippte von einst ~2:1 auf heute oft 15:1 - und Omega-6 im Übermaß befeuert stille Entzündungen.
Nicht alle Omega-3-Quellen sind gleich
Pflanzliche Quellen liefern ALA - der Körper wandelt davon nur wenige Prozent in die aktiven Formen EPA und DHA um. Direkt verfügbar sind sie aus Fisch und Algen.
Balken = Anteil direkt verfügbarer aktiver Omega-3 (EPA/DHA). Achte auf Frische (Totox-Wert) und eine Algen-Alternative für vegane Ernährung. Quellen u. a.: Simopoulos, Biomed Pharmacother 2002 (Verhältnis) · EFSA-Empfehlungen zu EPA/DHA. Kein medizinischer Rat.
Steckbrief 07 · Süße ohne Zucker?
Zuckerfrei heißt nicht automatisch harmlos.
Kurz gesagt: Stevia und Erythrit sind die sauberen Wege, Xylit und Honig in Maßen, Agavendicksaft ist eine Zuckerfalle. Das beste Ziel bleibt, weniger süß zu brauchen.
Einordnung aus dem Kapitel
So machst du es
- Erythrit zum Backen, es wird kaum verstoffwechselt
- Reine Steviolglykoside statt Mischungen
- Die Schwelle für Süße langsam senken
Aufpassen
- Xylit ist hochgiftig für Hunde
- Sucralose nicht erhitzen
- Zuckeralkohole in großen Mengen wirken abführend
Merk dir: Einordnung als Orientierung, nicht als Verbot.
Was du stattdessen tust
Kein Produkt in diesem Kapitel. Nur Wissen.
Ganzes Kapitel 07 lesen, mit Zahlen und Quellen
Zuckerfrei heißt nicht automatisch harmlos.
Süßstoffe sparen Kalorien - doch manche irritieren das Mikrobiom oder halten die Lust auf Süßes wach. Es gibt bessere und schlechtere Wege.
Einordnung als Orientierung, nicht als Verbot. Der beste Weg bleibt, die Geschmacksschwelle für Süße insgesamt zu senken. Quellen u. a.: WHO-Leitlinie zu Süßstoffen (2023) · IARC/JECFA zu Aspartam (2023) · Suez et al., Nature 2014 (Mikrobiom).
Steckbrief 08 · Darm und Mikrobiom
Die Wurzel sitzt im Darm.
Kurz gesagt: 30 g Ballaststoffe am Tag empfiehlt die DGE, im Schnitt sind es 18. Und Vielfalt zählt: rund 30 verschiedene Pflanzen die Woche.
Ballaststoffe je 100 g
So machst du es
- Chia oder Leinsamen ins Frühstück
- Fermentiertes dazu: Sauerkraut, Kefir, Kimchi
- Hülsenfrüchte und Vollkorn statt Weißmehl
Aufpassen
- Emulgatoren und Zusatzstoffe aus ultra-verarbeiteten Produkten
- Sehr viel Zucker und raffiniertes Weißmehl
- Ständiges Snacken ohne Pausen für die Verdauung
Merk dir: Billionen Bakterien beeinflussen Immunsystem, Stoffwechsel und Stimmung. Ihr Futter sind Ballaststoffe.
Passt zu diesem KapitelChiasamen
34 g Ballaststoffe auf 100 g, Spitzenreiter im Kapitel. Zwei Esslöffel ins Frühstück.
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Ganzes Kapitel 08 lesen, mit Zahlen und Quellen
Die Wurzel sitzt im Darm.
Billionen Bakterien verdauen, was wir selbst nicht können - und beeinflussen Immunsystem, Stoffwechsel und sogar die Stimmung. Ihr Futter: Ballaststoffe und Vielfalt.
Ballaststoff-Quellen
Das nährt den Darm
- Ballaststoffe aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn
- Fermentiertes: Sauerkraut, Kefir, Joghurt, Kimchi
- Polyphenole aus Beeren, Kräutern, Olivenöl, Kakao
- Vielfalt - viele verschiedene Pflanzen statt immer dasselbe
Das belastet den Darm
- Emulgatoren & Zusatzstoffe aus ultra-verarbeiteten Produkten
- Sehr viel Zucker und raffiniertes Weißmehl
- Alkohol im Übermaß
- Ständiges Snacken ohne Pausen für die Verdauung
Quellen u. a.: DGE-Referenzwert Ballaststoffe (30 g/Tag) · American Gut Project (Vielfalt/„30 Pflanzen“) · Chassaing et al., Nature 2015 (Emulgatoren). Bildungsinhalt, keine Heilaussage.
Steckbrief 09 · Bioverfügbarkeit
Nicht was du isst. Was ankommt.
Kurz gesagt: Nährstoffe wirken nur, wenn der Körper sie aufnimmt. Die richtige Kombination entscheidet oft mehr als die Menge.
Was sich hilft und was sich blockiert
So machst du es
- Eisen immer mit Vitamin C kombinieren
- Kurkuma nur mit schwarzem Pfeffer
- Fettlösliche Vitamine zur Mahlzeit
Aufpassen
- Kaffee und Tee mit rund einer Stunde Abstand zu Eisen
- Kalzium und Eisen hochdosiert zeitversetzt
- Mehr Menge ersetzt keine bessere Kombination
Merk dir: Das ist der rote Faden dieser Seite. Alles andere hängt daran.
Ganzes Kapitel 09 lesen, mit Zahlen und Quellen
Nicht was du isst - was ankommt.
Der rote Faden dieser Seite: Nährstoffe wirken nur, wenn der Körper sie aufnimmt. Die richtige Kombination entscheidet oft mehr als die Menge.
Quellen u. a.: Hurrell & Egli, Am J Clin Nutr 2010 (Eisen) · Shoba et al., Planta Med 1998 (Piperin/Curcumin). Allgemeine Bildung, keine individuelle Empfehlung.
Steckbrief 10 · Eisen und Vitamin B12
Zwei, die vielen fehlen.
Kurz gesagt: Pflanzliches Eisen kommt schlechter an, mit Vitamin C fast doppelt so gut. B12 steckt praktisch nur in Tierischem: vegan heißt ergänzen, nicht raten.
Wie viel Eisen aufgenommen wird
So machst du es
- Linsen, Kichererbsen, Kürbiskerne mit Paprika oder Zitrone
- Kaffee und Tee zeitlich versetzt trinken
- B12 bei veganer Ernährung gezielt ergänzen
Aufpassen
- Starke Regelblutung und einseitige Diäten erhöhen den Bedarf
- B12-Mangel zeigt sich spät, im Zweifel Blutwerte prüfen
- Eisen nicht auf Verdacht hoch dosieren, erst messen
Merk dir: Die Speicher halten lange. Deshalb merkt man einen Mangel oft erst, wenn er schon da ist.
Passt zu diesem KapitelEisen + natürliches Vitamin C
Eisen und Vitamin C in einer Kapsel, die Kombination aus dem Kapitel.
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Passt zu diesem KapitelVitamin B12
Für alle, die wenig oder nichts Tierisches essen. Nicht raten, messen, ergänzen.
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Ganzes Kapitel 10 lesen, mit Zahlen und Quellen
Zwei, die vielen fehlen.
Gerade bei pflanzenbetonter Ernährung lohnt der genaue Blick: Eisen wird pflanzlich schlechter aufgenommen, B12 steckt praktisch nur in tierischen Quellen.
Wie gut Eisen aufgenommen wird
Eisen - clever kombiniert
- Quellen: Linsen, Kichererbsen, Kürbiskerne, Haferflocken, Spinat
- Immer mit Vitamin C (Paprika, Zitrone, Beeren) kombinieren
- Kaffee/Tee zeitlich versetzt trinken
- Einseitige Diäten & starke Regelblutung erhöhen den Bedarf
Vitamin B12 - nicht raten, messen
- Praktisch nur in tierischen Produkten (Fleisch, Ei, Milch)
- Vegan/vegetarisch: gezielt supplementieren (kein „Bio-Zufall“)
- Speicher hält lange - Mangel zeigt sich oft erst spät
- Im Zweifel Blutwerte ärztlich prüfen lassen
Aufnahmeraten sind Näherungen und schwanken individuell (Speicher, Bedarf). Quellen u. a.: EFSA-Referenzwerte · Hurrell & Egli 2010. Ersetzt keine ärztliche Diagnostik.
Steckbrief 11 · Spurenelemente verstehen
Zink kommt an, wenn das Umfeld stimmt.
Kurz gesagt: Wie viel Zink du brauchst, hängt stark davon ab, wie viel Vollkorn und Hülsenfrüchte du isst. Deren Phytat bindet Zink. Als Ergänzung reichen kleine Mengen in gut aufnehmbarer Form, mehr ist hier nicht besser.
Form zählt, relative Einordnung aus dem Kapitel
So machst du es
- Kleine Menge, etwa 5 bis 10 mg, zu einer leichten Mahlzeit
- Hülsenfrüchte und Getreide einweichen, keimen lassen oder Sauerteig nutzen, das baut Phytat ab
- Eiweißreiche Lebensmittel wie Eier, Käse oder Fleisch verbessern die Aufnahme
Aufpassen
- Nicht dauerhaft über 25 mg am Tag aus allen Quellen, sonst leidet die Kupferversorgung
- Zink, Eisen und Calcium in hohen Dosen nicht zur selben Zeit
- Bestimmte Antibiotika und Osteoporose-Mittel: 2 bis 3 Stunden Abstand
Merk dir: Auf leeren Magen wird Zink am besten aufgenommen, aber manchen wird davon übel. Dann einfach zu einer kleinen Mahlzeit nehmen.
Passt zu diesem KapitelZink-Bisglycinat
Bisglycinat: an Glycin gebunden, magenfreundlich und in Studien besser aufgenommen als Gluconat.
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Ganzes Kapitel 11 lesen, mit Zahlen und Quellen
Zink kommt an, wenn das Umfeld stimmt.
Zink steckt in über 300 Enzymen und wird für Abwehr, Haut, Wundheilung und Wachstum gebraucht. Der Körper kann es kaum speichern, darum kommt es auf die tägliche Zufuhr an und darauf, wie viel davon wirklich ankommt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt seit 2019 keine feste Zahl mehr an, sondern eine Spanne nach Phytatzufuhr. Bei wenig Phytat reichen Männern etwa 11 mg und Frauen 7 mg am Tag, bei viel Vollkorn und Hülsenfrüchten sind es 16 mg und 10 mg. Phytat ist der Speicherstoff für Phosphor in Samen und bindet Zink im Darm, sodass weniger davon aufgenommen wird.
Das heißt nicht, dass Vollkorn schlecht ist. Einweichen, Keimen, Fermentieren und Sauerteig bauen Phytat deutlich ab. Tierisches Eiweiß verbessert die Aufnahme, und gute Zinkquellen sind Austern, Rindfleisch, Käse, Eier, Kürbiskerne, Haferflocken und Linsen.
Bei der Ergänzung hat die Verbindung einen Einfluss. In einer Studie von Wegmüller und Kollegen wurde Zink aus Citrat und Gluconat zu rund 61 Prozent aufgenommen, aus Oxid zu rund 50 Prozent. Eine Studie von Gandia und Kollegen fand für Bisglycinat eine um gut 40 Prozent höhere Aufnahme als für Gluconat. Die Unterschiede sind real, aber kleiner als bei Magnesium.
Wichtiger als die Form ist die Menge. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schlägt für Nahrungsergänzungsmittel höchstens 6,5 mg Zink pro Tagesportion vor, die europäische Lebensmittelbehörde nennt 25 mg am Tag aus allen Quellen als sichere Obergrenze für Erwachsene. Wer über Monate deutlich mehr nimmt, riskiert einen Kupfermangel, weil Zink die Kupferaufnahme bremst. Für Zink ist als Aussage zugelassen, dass es zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.
Bisglycinat
Zink an die Aminosäure Glycin gebunden. Magenfreundlich und in einer Vergleichsstudie besser aufgenommen als Gluconat.
Citrat
Rund 61 Prozent Aufnahme in der Studie von Wegmüller, gleichauf mit Gluconat. Solide und günstig.
Gluconat
Die klassische Form, oft in Lutschtabletten. Gut untersucht, Aufnahme ähnlich wie Citrat.
Picolinat
An Picolinsäure gebunden. Eine ältere kleine Studie sah Vorteile, die Datenlage ist aber dünn.
Oxid
Häufig in billigen Präparaten. Wird schlechter aufgenommen, rund 50 Prozent in der Vergleichsstudie.
Score = relative Einordnung aus Aufnahme, Verträglichkeit und Studienlage. Quellen u. a.: DGE, Referenzwerte für Zink, 2019 · Wegmüller R et al., J Nutr 2014; 144(2): 132 bis 136 · Gandia P et al., Int J Vitam Nutr Res 2007; 77(4): 243 bis 248 · BfR, Höchstmengenvorschläge für Zink, 2021 · EFSA/SCF, Tolerable Upper Intake Level of Zinc, 2003 · Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Individuelle Aufnahme variiert.
Steckbrief 12 · Körpereigene Stoffe verstehen
Q10 braucht Fett, um anzukommen.
Kurz gesagt: Coenzym Q10 stellt dein Körper selbst her, mit den Jahren und unter Statinen etwas weniger. Als Ergänzung ist vor allem wichtig: in Öl gelöst und zu einer Mahlzeit mit etwas Fett nehmen. Ob Ubiquinon oder Ubiquinol, ist zweitrangig.
Darreichung zählt, relative Einordnung aus dem Kapitel
So machst du es
- Zur Hauptmahlzeit mit etwas Fett, etwa zum Mittag- oder Abendessen
- Weichkapseln mit Öl bevorzugen, trockenes Pulver kommt schlechter an
- Größere Mengen auf zwei Mahlzeiten verteilen
Aufpassen
- Blutverdünner wie Phenprocoumon oder Warfarin: vorher ärztlich besprechen
- Statine: Q10 ist kein Ersatz für ärztliche Begleitung, Beschwerden immer abklären lassen
- Schwangerschaft und Stillzeit: dazu fehlen Daten
Merk dir: Q10 ist fettlöslich. Ohne Fett im Magen geht ein großer Teil einfach wieder hinaus.
Passt zu diesem KapitelCoenzym Q10
Ubiquinon, fermentativ hergestellt. Am besten zu einer Mahlzeit mit etwas Fett.
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Ganzes Kapitel 12 lesen, mit Zahlen und Quellen
Q10 braucht Fett, um anzukommen.
Q10 ist kein Vitamin. Jede Zelle stellt es selbst her und braucht es in den Mitochondrien, dort wo aus Nahrung Energie wird. Darum stecken die größten Mengen in Herz, Leber und Muskeln, und darum interessiert die Forschung, wie viel davon von außen ankommt.
Über die Nahrung nehmen wir nur wenige Milligramm am Tag auf, vor allem aus Fleisch, Innereien, fettem Fisch, Nüssen und Pflanzenölen wie Rapsöl. Den Großteil bildet der Körper selbst. Mit dem Alter sinkt die eigene Produktion, und Statine bremsen sie zusätzlich, weil sie denselben Stoffwechselweg hemmen, über den der Körper Cholesterin und Q10 herstellt.
Q10 ist ein großes, fettlösliches Molekül und wird schlecht aufgenommen. Entscheidend ist deshalb die Darreichung: In Öl gelöst oder solubilisiert steigen die Blutwerte in Studien deutlich stärker als nach trockenem Pulver oder gepressten Tabletten. Eine Mahlzeit mit etwas Fett verbessert die Aufnahme zusätzlich.
Ubiquinon ist die oxidierte, Ubiquinol die reduzierte Form. Der Körper wandelt beide ineinander um. Einige Studien fanden mit Ubiquinol höhere Blutwerte, besonders bei älteren oder schwer kranken Menschen, andere sahen kaum Unterschiede. Für die meisten ist eine gut gelöste Ubiquinon-Kapsel eine vernünftige Wahl.
Ehrlich gehört dazu: Gesundheitsbezogene Aussagen zu Q10 hat die europäische Lebensmittelbehörde bisher nicht anerkannt. Übliche Mengen in Nahrungsergänzungen liegen zwischen 30 und 200 mg am Tag und gelten als gut verträglich. Wer Blutverdünner nimmt, sollte Q10 ärztlich absprechen, weil Einzelfälle einer abgeschwächten Wirkung beschrieben sind.
Ubiquinol in Öl
Die reduzierte Form, in Studien teils mit höheren Blutwerten, vor allem bei Älteren. Teurer und empfindlicher.
Ubiquinon in Öl
Die klassische, stabile Form, in Öl gelöst gut aufnehmbar. Der Körper wandelt sie bei Bedarf selbst um.
Solubilisiert
Mit Hilfsstoffen in eine wasserlösliche Form gebracht. In Vergleichen ähnlich gut wie Öllösungen.
Pulverkapsel
Trockenes Q10-Pulver in einer Hartkapsel. Kommt deutlich schlechter an, vor allem ohne Mahlzeit.
Tablette
Gepresstes Pulver, oft niedrig dosiert. Hier kommt am wenigsten im Blut an.
Score = relative Einordnung aus Aufnahme, Stabilität und Studienlage. Quellen u. a.: Bhagavan HN, Chopra RK, Mitochondrion 2007; 7 Suppl: S78 bis S88 · Langsjoen PH, Langsjoen AM, Biofactors 2008; 32: 119 bis 128 · Littarru GP, Langsjoen P, Mitochondrion 2007; 7 Suppl: S168 bis S174 (Q10 und Statine) · EFSA NDA Panel, EFSA Journal 2010; 8(10): 1793 (Q10, Claims nicht anerkannt). Individuelle Aufnahme variiert.


